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Die Lage in der Türkei scheint sich wieder zu entschärfen. Erst kürzlich lobte Tayyip Erdogan die verbesserten deutsch-türkischen Beziehungen.

Es gibt wieder Hoffnung 

Weiterer Deutscher in der Türkei aus Haft entlassen

Die deutsch-türkische Beziehung scheint sich weiter zu entspannen. In Istanbul ist erneut ein Deutscher freigelassen worden, der aus politischen Gründen inhaftiert war. 

Istanbul - In der Türkei ist ein weiterer Deutscher freigelassen worden, der aus politischen Gründen inhaftiert war. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es am Freitag, der deutsche Staatsangehörige sei ohne Auflagen freigelassen worden. Damit befänden sich noch sieben Deutsche aufgrund politischer Vorwürfe in der Türkei in Haft. Vize-Regierungssprecher Georg Streiter sagte in Berlin, die Lösung der verbliebenen Haftfälle sei "eine wichtige Aufgabe zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen" zwischen Deutschland und der Türkei. Zuvor hatte die "Oberhessische Presse" über die jüngste Freilassung berichtet. Demnach soll der aus Stadtallendorf stammende Mann in wenigen Tagen nach Hause zurückkehren. 

Die Freilassungen mehren sich

Es handele sich um einen 45-jährigen Deutschen mit türkischen Wurzeln, der am 10. September bei der Einreise in Istanbul festgenommen worden war. Am Donnerstag habe ein Gericht in Sivas den Haftbefehl gegen ihn aufgehoben. In den vergangenen Monaten waren mehrere Deutsche freigelassen worden, die aus politischen Gründen inhaftiert waren, unter ihnen der Menschenrechtler Peter Steudtner und die Journalistin Mesale Tolu. Zuletzt kam auch der deutsche Pilger David Britsch frei, der aus unbekannten Gründen über Monate in Abschiebehaft gesessen hatte. 

Zudem wurde eine gegen den deutschen Soziologen Sharo Garip verhängte Ausreisesperre aufgehoben, nachdem ihm wegen der Unterzeichnung einer Petition zum Kurdenkonflikt zwei Jahre lang die Ausreise verweigert worden war. Der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist aber weiter ohne Anklage in Haft.

AFP

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