+
Hat gut lachen: Horst Seehofer hält mit der CSU weiter die absolute Mehrheit.

Weiterhin absolute Mehrheit in Bayern

CSU kommt in neuer Umfrage auf 48 Prozent

München - Anscheinend gelingt es der CSU mit ihrem harten Kurs in der Flüchtlingspolitik, die AfD in Bayern  in Schach zu halten. In einer neuen Umfrage kommt die CSU auf 48 Prozent.

Der Konfrontationskurs gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel  in der Flüchtlingskrise scheint der CSU in der Wählergunst nicht zu schaden. Wenn am kommenden Sonntag Landtagswahl wäre, kämen die Christsozialen auf 48 Prozent und würden damit ihre absolute Mehrheit in Bayern behalten. Die rechtspopulistische AfD erreichte neun Prozent. Dies ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Hamburger Instituts GMS im Auftrag des Fernsehsenders SAT.1 Bayern.

Die SPD müsste sich demnach mit 16 Prozent zufriedengeben, die Grünen kämen auf 11 Prozent, die Freien Wähler und die FDP auf je 5 Prozent. Auf sonstige Parteien entfielen zusammen 6 Prozent.

Wählerpotential der AfD bis zu 26 Prozent

Laut Umfrage hat die AfD im Freistaat ein Wählerpotenzial von bis zu 26 Prozent. Auf die Frage, ob die Partei bei einer Landtagswahl in Bayern in Betracht komme, sagten 15 Prozent „ganz bestimmt“ und 11 Prozent „unter Umständen“. 71 Prozent würden die AfD „auf keinen Fall“ wählen. Beim Super-Wahlsonntag hat die rechte Partei in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt den Einzug in die Landesparlamente geschafft und damit die etablierten Parteien geschockt. In Sachsen-Anhalt wählte rund ein Viertel der Wähler die AfD.

Ähnliche Werte vor dem Super-Wahlsonntag 

Die Telefonumfrage lief von Montag bis Mittwoch dieser Woche und damit nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Eine Sonntagsumfrage von Infratest dimap hatte vor zwei Monaten ähnliche Ergebnisse erbracht: CSU 47 Prozent, SPD 16, Grüne 12, AfD 8, Freie Wähler 5 sowie FDP und Linke je 3 Prozent.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

G20 warnen vor wirtschaftlichen Risiken des Handelskonflikts - Scholz sieht auch Chance
Angesichts des Handelskonflikts zwischen den USA, China und der EU haben die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer vor Gefahren für die Weltwirtschaft gewarnt. Olaf …
G20 warnen vor wirtschaftlichen Risiken des Handelskonflikts - Scholz sieht auch Chance
Verwirrende Aussage: Trump verwechselt seinen Großvater mit seinem Vater
In einem Fernsehinterview macht US-Präsident Donald Trump verwundernde Angaben zur Herkunft seiner Eltern. Kommt sein Vater etwa aus Deutschland?
Verwirrende Aussage: Trump verwechselt seinen Großvater mit seinem Vater
Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück - Rassismus-Vorwürfe gegen DFB-Spitze
Mesut Özil tritt aus der deutschen Nationalmannschaft zurück. Der Weltmeister zieht damit die Konsequenzen aus der Affäre um die Fotos mit dem türkischen Präsidenten …
Özil tritt aus Nationalmannschaft zurück - Rassismus-Vorwürfe gegen DFB-Spitze
Neuer Brexit-Minister stellt Schlussrechnung infrage
Die Uhr tickt, aber die Verhandlungen zwischen London und Brüssel verlaufen weiter sehr zäh. Der neue Brexit-Minister Dominic Raab legt jetzt nochmals in Sachen …
Neuer Brexit-Minister stellt Schlussrechnung infrage

Kommentare