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Donald Trump war bei seiner Schimpftirade auf Konkurrentin Hillary Clinton ganz in seinem Element.

Nach ihrem verbalem Rundumschlag

"Weltklasse-Lügnerin": Trump rechnet mit Clinton ab

New York - Das Niveau im US-Präsidentschafts-Wahlkampf fällt weiter. Nachdem Hillary Clinton am Vortag ihren Konkurrenten als "Schuldenkönig" betitelt hatte, lässt Trumps Retourkutsche nicht lange auf sich warten.

Hillary Clinton ist in den Augen Donald Trumps eine „Weltklasse-Lügnerin“. Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner sagte am Mittwoch, seine Konkurrentin von den Demokraten bereichere sich an ihren politischen Verbindungen.

Trump sagte, Clinton fehlten die charakterlichen Voraussetzungen für die Präsidentschaft. Sie sei die korrupteste Person, die jemals Präsident werden wollte.

Clinton habe ihr ganzes Leben mit der Durchsetzung von Einzelinteressen verbracht, sagte Trump. „Ich werde dieses „special-interest“-Monopoly beenden.“

„Sie wird reich, indem sie Euch arm macht“, sagte Trump, der erneut von einem Teleprompter ablas. Er warf Clinton vor, mit ihrer Unterstützung internationaler Handelsabkommen für den Verlust von Millionen Jobs in den USA gesorgt zu haben.

Scharf kritisierte Trump Clintons Hinterlassenschaft als Außenministerin. Sie habe den gesamten Mittleren Osten praktisch im Alleingang destabilisiert. Als Senatorin habe sie 2003 die Invasion des Irak befürwortet, auch für Luftangriffe auf Libyen und die tödliche Attacke auf das US-Konsulat im dortigen Bengasi trage sie die Verantwortung.

Tags zuvor hatte Clinton Trump in einem verbalen Rundumschlag unter anderem als "Schuldenkönig" bezeichnet, der "rücksichtslos", "nachlässig" und gefährlich" sei.

dpa

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