+
Der kenianische Staatspräsident Uhuru Kenyatta vor dem Internationalen Strafgerichtshof.

Prozess geplatzt

Weltstrafgericht: Prozess gegen Kenias Präsident geplatzt

Den Haag - Der Prozess gegen den kenianischen Staatspräsidenten Uhuru Kenyatta vor dem Internationalen Strafgerichtshof ist endgültig geplatzt.

Chefanklägerin Fatou Bensouda zog am Freitag in Den Haag die Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zurück. Die Beweislage sei unzureichend, heißt es in einem Brief der Anklägerin an die Richter.

Kenyatta war das erste Staatsoberhaupt, dem vor dem Weltstrafgericht der Prozess gemacht werden sollte. Er sollte sich wegen Gewalttaten nach der Präsidentenwahl 2007 in Kenia verantworten. Damals wurden mehr als 1000 Menschen getötet.

dpa

Brief der Anklage

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sipri-Friedensforscher: Rüstungsexporte steigen ständig
Die Zeit der politischen Entspannung ist definitiv vorbei. In den vergangenen zehn Jahren hat der Waffenhandel stetig zugelegt. Dabei kommen 56 Prozent der weltweiten …
Sipri-Friedensforscher: Rüstungsexporte steigen ständig
Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen
München - Tag drei der Siko: Am Sonntag standen als Hauptthemen der Syrien-Konflikt, das Atomabkommen mit dem Iran und die US-Außenpolitik auf der Agenda. In unserem …
Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen
Explosion in Bogotá: Mindestens 30 Verletzte
Bogotá - Bei der Explosion eines Sprengsatzes sind am Sonntag im Zentrum der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá mindestens 30 Personen verletzt worden, darunter mehrere …
Explosion in Bogotá: Mindestens 30 Verletzte
Die USA auf der SIKO: „Trump bleibt der Unsicherheitsfaktor“
Donald Trump verstört die westliche Welt. In München versuchen seine Minister, den Schreck der ersten Tage zu lindern. Es herrscht Erleichterung. Und doch bleibt die …
Die USA auf der SIKO: „Trump bleibt der Unsicherheitsfaktor“

Kommentare