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Kanzlerin Merkel zeigte sich "tief erschüttert" über das Massaker von Orlando.

Politiker aller Länder trauern

Weltweit Entsetzen über den Massenmord von Orlando

Orlando - Der Massenmord von Orlando ist weltweit mit Entsetzen und Erschütterung aufgenommen worden. Führende Politiker aller Länder sprachen ihr Beileid aus.

US-Präsident Barack Obama: „Der Schütze zielte auf einen Nachtclub, wo Menschen mit Freunden zusammenkommen wollen, um zu tanzen, zu singen und zu leben. Der Ort, an dem sie angegriffen wurden, ist mehr als ein Nachtclub - es ist ein Ort der Solidarität und der Bestärkung, wo Menschen zusammengekommen sind, ... um sich frank und frei auszudrücken und für ihre Bürgerrechte einzustehen. Dies ist eine ernüchternde Erinnerung daran, dass Attacken auf jeden Amerikaner - unabhängig von Abstammung, Ethnie, Religion oder sexueller Orientierung - ein Angriff auf uns alle ist.“

Bundespräsident Joachim Gauck schrieb in einem Telegramm an Obama: „Die Nachricht von den vielen Opfern des menschenverachtenden Mordanschlags in Orlando hat mich tief erschüttert. Kaum zu ermessen ist die Tragweite einer solchen Tat, menschlich wie politisch. Ich wünsche Ihnen und den Menschen in den USA viel Kraft und Entschlossenheit, damit Ihr Land beieinander stehen möge, um die Trauer und den Schmerz über dieses Attentat zu bewältigen.“

Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Tief erschüttert über d. mörderischen Anschlag in Orlando. Wir trauern um die vielen Toten, sind in Gedanken bei d. Familien + Verletzten.“

Frankreichs Präsident Francois Hollande verurteilte mit Abscheu das Blutbad. Er sicherte die volle Unterstützung Frankreichs und der Franzosen für die Regierung und die US-Amerikaner in dieser schweren Bewährungsprobe zu.

Russlands Präsident Wladimir Putin sprach von einem „barbarischen Verbrechen“. Russland teile Schmerz und Trauer, erklärte der Kremlchef in einem in Moskau veröffentlichten Telegramm an seinen US-Kollegen Barack Obama. Er hoffe auf eine schnelle Genesung der Verwundeten.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Tat. Er drückte Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer sein Beileid aus und versicherte die Regierung und die Menschen der USA seiner Solidarität.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg: „Ich trauere mit allen, die einen geliebten Menschen verloren haben, mit der Gemeinschaft der Schwulen und Lesben, und mit dem amerikanischen Volk. (...) Die Nato steht vereint im Kampf gegen den Terrorismus und für die Verteidigung offener Gesellschaften.“

Papst Franziskus äußerte „Entsetzen und Schmerz über diese Manifestation sinnlosen Hasses“, wie aus einer Mitteilung des Vatikan hervorgeht.

dpa

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