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Guido Westerwelle auf dem Weg in die USA.

Westerwelle zu Antrittsbesuch in USA

Washington - Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist am Mittwochabend zu seinem ersten Besuch in den USA eingetroffen. Am Donnerstag trifft er die US-Außenministerin Hillary Clinton.

Außerdem sind Begegnungen mit einflussreichen Senatoren geplant. In den Gesprächen dürfte es auch um den amerikanischen Wunsch nach einer stärkeren deutschen Beteiligung in Afghanistan gehen. Auch dürfte die überraschende Kehrtwende von General Motors beim geplanten Verkauf der deutschen Tochter Opel eine Rolle spielen.

Westerwelle bezeichnete die USA als “wichtigsten Partner Deutschlands außerhalb von Europa“. Mit seinem Besuch wolle er zum Ausdruck bringen, “welch große Bedeutung die Bundesregierung dem deutsch-amerikanischen Verhältnis zumisst“. Außerdem hat sich Westerwelle den Abzug der restlichen US- Atomwaffen aus Deutschland zum Ziel gesetzt. Im rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel lagern vermutlich noch bis zu 20 atomare Sprengköpfe. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber nicht.

Westerwelle wird am Freitag in Berlin zurückerwartet. Der Außenminister ist das zweite Mitglied der neuen schwarz-gelben Regierung, das nach Washington reist. Erst am Dienstag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor beiden Häusern des US- Kongresses eine historische Rede gehalten. Dabei dankte sie den USA für die Unterstützung bei der deutschen Wiedervereinigung und rief zugleich zu verstärkten Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel auf.

dpa

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