+
Guido Westerwelle ist nach seiner Krebserkrankung wieder zurück in der Öffentlichkeit.

Erscheinungstermin am 10. November

Westerwelle veröffentlicht Buch über seinen Krebs 

Berlin - Es war die Schock-Diagnose: 2014 erfuhr Guido Westerwelle, dass er an Blutkrebs erkrankt war. Nun hat der Ex-Außenminister alles in einem Buch aufgearbeitet.

Der ehemalige Außenminister Guido Westerwelle (FDP, 53) hat über seine Krebserkrankung ein Buch geschrieben. Das 240-Seiten-Werk mit dem Titel „Zwischen zwei Leben. Von Liebe, Tod und Zuversicht“ soll am 10. November erscheinen. Wie der Verlag Hoffmann und Campe am Montag mitteilte, handelt es vom „Schock und der Ungewissheit nach der erschütternden Diagnose“ und auch den „Momenten der Todesangst“.

„Noch nie hat ein deutscher Politiker so offen und ehrlich über seine schwärzesten Stunden, aber auch die großen Themen seines Lebens geschrieben", kündigte der Verlag das Werk an.

Knochenmark-Transplantation vor einem Jahr

Der frühere FDP-Vorsitzende hatte nach einem Sportunfall im Frühsommer 2014 erfahren, dass er Leukämie hat. Er musste sich sofort einer Chemotherapie unterziehen. Vor einem Jahr unterzog er sich auch einer Knochenmark-Transplantation. Unter anderem geht es in dem Buch um die "dramatischen Umstände", unter denen ein Stammzellenspender für Westerwelle gefunden wurde

Inzwischen tritt Guido Westerwelle wieder in der Öffentlichkeit auf. Mitte September nahm er beispielsweise einem Empfang seiner "Westerwelle Foundation" teil. Das Buch über seine Leukämie schrieb er zusammen mit dem ehemaligen „Stern“-Chefredakteur Dominik Wichmann.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jamaika-Parteien verhandeln bis in die tiefe Nacht - Ausgang und Ende offen
Bei den Jamaika-Sondierungen sollte es am Sonntag einen „letzten Versuch“ für eine Einigung geben. Die selbstgesetzte Frist bis 18 Uhr wurde weit überschritten.
Jamaika-Parteien verhandeln bis in die tiefe Nacht - Ausgang und Ende offen
Machtkampf in der CSU eskaliert: „Wir zerstören uns selbst“
Der Machtkampf in der CSU eskaliert. Auf Ilse Aigners Urwahl-Ideen reagiert das Söder-Lager zornig und laut – mit persönlichen Angriffen. Der Graben zieht sich …
Machtkampf in der CSU eskaliert: „Wir zerstören uns selbst“
Nach Wahl-Debakel: SPD will Frauen in der Partei mehr fördern
Die SPD will nach dem Debakel bei der Bundestagswahl alte Wahrheiten hinterfragen und in einem neuen Grundsatzprogramm ihr Selbstverständnis als Volkspartei …
Nach Wahl-Debakel: SPD will Frauen in der Partei mehr fördern
SPD will neues Grundsatzprogramm
Wie kann sich die SPD als Volkspartei behaupten? Wie kann der Reformprozess gelingen? Nach der schmerzhaften Wahlniederlage wollen die Sozialdemokraten neue Antworten …
SPD will neues Grundsatzprogramm

Kommentare