Ende der Zeitumstellung: EU nennt Termin - Bald könnte es soweit sein

Ende der Zeitumstellung: EU nennt Termin - Bald könnte es soweit sein
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Die AfD provoziert in Berlin mit Plakaten gegen Einwanderer.

Regierender Bürgermeister ist entsetzt

Mit Schwulen gegen Muslime - AfD provoziert mit Kampagne

Berlin - Shitstorm gegen die AfD: Die Partei macht in Berlin auf einem Plakat Stimmung gegen Muslime - und das ausgerechnet mit einem schwulen Paar. Auch Berlins Regierender ist entsetzt.

Die AfD hat acht Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl mit einer Plakat-Aktion heftige Kritik ausgelöst. Auf durch die Stadt fahrenden Laster werden Sprüche gezeigt, die offen gegen Muslime hetzen. Auf einem der Banner wird ein schwules Paar gezeigt - gemeinsam mit dem Spruch: „Mein Partner und ich legen keinen Wert auf die Bekanntschaft mit muslimischen Einwanderern, für die unsere Liebe eine Todsünde ist." 

Erfahren Sie hier mehr über die Rolle der AfD bei den Wahlen in Berlin.

AfD-Sprecher bestätigt Urheberschaft

Auf Twitter und in den sozialen Netzwerken ist das Entsetzen groß. "Zum Kotzen ist das", äußert sich eine Userin als nur eine von vielen. Dabei hat es die Partei diesmal sogar bewusst versäumt, ihr Logo auf die Plakate zu drucken. Sie ist damit nicht sofort als Urheber der Parolen zu identifizieren. Dass die Plakate jedoch von der rechten Partei stammen, bestätigte Ronald Gläser, der Pressesprecher der Berliner AfD, gegenüber der Zeit

Berlins Regierender Michael Müller (SPD) findet die AfD-Kampagne "widerlich".

„Es ist widerlich, wie die AfD nun mit einer Plakatkampagne versucht, Lesben und Schwule gegen Muslime aufzuhetzen“, schimpft Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Die AfD lasse selbst keine Gelegenheit aus, „homosexuelle Lebensweisen auf das Übelste zu diskreditieren.“

Auf einem anderen Plakat behauptet ein junger Mann mit Vollbart und Wollmütze, sein „marokkanischer Dealer“ werde komplett vom Staat finanziert, irgendwas in Deutschland sei daher „oberfaul". Laut der Zeit plant die AfD indes eine Ausweitung der Kampagne. Man überlege, in Zukunft auch türkisch- und arabischstämmige Berliner mit deutschem Pass anzusprechen, so der AfD-Pressesprecher.

Bleiben Sie auf dem Laufenden: Hier gibt es die aktuellsten Umfragen zur Berlin-Wahl.

mb/dpa

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