Schon mehr als 2600 Todesopfer in diesem Jahr

Wieder tote Flüchtlinge aus Mittelmeer geborgen

Rom - Bei der Flucht über das Mittelmeer sind wieder Migranten ums Leben gekommen. Drei Menschen seien auf ihrer Flucht bei schlechtem Wetter auf dem Meer ertrunken, wurde gemeldet.

Die drei Leichen seien am Mittwoch zusammen mit etwa 760 Überlebenden mit einem Schiff der italienischen Küstenwache im sizilianischen Catania angekommen, twitterte das UN-Flüchtlingswerk UNHCR.

Nach einem Abkommen mit Libyen hat sich die Zahl der ankommenden Migranten in Italien extrem verringert. Die Ankünfte in Europa zu reduzieren ohne jedoch sichere Fluchtwege zu schaffen, sei „moralisch unakzeptabel“, schrieb UNHCR. Im Bürgerkriegsland Libyen, wo die meisten Migranten ablegen, herrschen in vielen Lagern menschenunwürdige Zustände. In diesem Jahr kamen bisher mehr als 2600 Menschen im Mittelmeer auf der Flucht nach Europa ums Leben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Brexit-Zoff: Martin Schulz wütet bei Maischberger - „Ein bisschen respektlos“
Im ARD-Talk mit Sandra Maischberger ging es am Mittwochabend beim Thema Brexit und Rechtspopulismus ordentlich zur Sache - insbesondere wegen Martin Schulz, der des …
Brexit-Zoff: Martin Schulz wütet bei Maischberger - „Ein bisschen respektlos“
Wikipedia ist heute in ganz Deutschland offline - und verteidigt sich
Die beliebte Online-Plattform Wikipedia ist heute aus Protest offline. Nutzer müssen sich mit dem guten alten Lexikon behelfen - doch keine Sorge: nicht für immer. Wir …
Wikipedia ist heute in ganz Deutschland offline - und verteidigt sich
Täter von Utrecht handelte allein und mit Terror-Motiv
Ein Mann schießt in einer Straßenbahn in Utrecht wild um sich. Drei Menschen sterben. Ist es Terror oder eine Beziehungstat?
Täter von Utrecht handelte allein und mit Terror-Motiv
Gauland: Ermittlungen gegen AfD-Chef - wegen „privatem Fehler“
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AfD-Chef Alexander Gauland - offenbar in einer privaten Angelegenheit.
Gauland: Ermittlungen gegen AfD-Chef - wegen „privatem Fehler“

Kommentare