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CSU gibt Bildungszentrum auf

Wildbad Kreuth: Personal verunsichert

Wildbad Kreuth – Zum 31. März 2016 wird die Hanns-Seidel-Stiftung den traditionsreichen Tagungsort Wildbad Kreuth (Kreis Miesbach) aufgeben. Bei den Angestellten sorgt das für Nervosität.

Die Nachricht, die am Montag bekannt wurde, ist für die rund 30 Angestellten und fünf Auszubildenden ein schwerer Schlag. Gestern trafen sich Stiftungs-Vorsitzende Ursula Männle und Hauptgeschäftsführer Peter Witterauf vor Ort mit dem Personal, um ihm „im Beisein des Gesamt-Betriebsrats die Situation und die Entscheidung des Vorstands persönlich mitzuteilen“, wie Pressesprecher Hubertus Klingsbögl sagte. „Es war ein Gespräch in großer Betroffenheit auf beiden Seiten.“

Offenbar will die Stiftung dafür sorgen, dass möglichst niemand auf der Straße stehen wird. Einem Teil der Belegschaft werde man Stellen in den beiden anderen Standorten der Hanns-Seidel-Stiftung in München und Kloster Banz anbieten. Auch für die fünf Auszubildenden sei gesorgt. Sie müssten allerdings ihre Lehre im fränkischen Kloster Banz fortsetzen.

Die CSU hatte in dem Wildbad seit 1974 ihre berühmten Winterklausuren abgehalten. Bekannt ist vor allem die von 1976, als die CSU sich kurze Zeit von der Fraktionsgemeinschaft mit der CDU im Bundestag löste.  

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