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2020 will der IS sogar vor Bayern stehen. Österreich (möglicherweise auch Bayern) sollen in den islamischtischen Staat "Orobpa" eingegliedert werden.

Große User-Diskussion

IS 2020 vor Bayern? "Bedrohung nicht verharmlosen"

München - Eine Karte zeigt wie massiv die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) ihr Herrschaftsgebiet bis 2020 erweitern will. Unsere User diskutieren die Bedrohung durch den IS kontrovers.

Eine Karte, die das von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat - kurz IS - beanspruchte Gebiet zeigt, sorgt für reichlich Diskussionen im Netz. Demnach will der IS die Teile Europas zurückerobern, die im Laufe der Geschichte unter islamischer Herrschaft standen. Spanien, Portugal, Griechenland, der Balkan sowie Österreich sollen unterworfen werden. Mit dem Ziel Österreich bis 2020 unter seine Gewalt zu bringen, möchte der IS bis an die bayerische Grenze vorrücken.

User Oderfinga warnt davor, die Bedrohung zu verharmlosen: "Auch wenn diese Karte das Wunschdenken des IS ist, so zeigt es doch, wohin die Reise gehen könnte." Oderfinga führt weiter aus, dass bereits ein kleine Gruppe an gewaltbereiten Islamisten in Deutschland lebe. Einige von ihnen seien Deutsch Staatsbürger.

Mischung aus Humor und Bedenken

Eine Einschätzung die viele User teilen. Sie sehen in der Karte den Wunschtraum des Islamischen Staates. Einen Traum, dem sie aus einer Mischung aus Humor und Bedenken begegnen. Und den sie mit dem aktuellen Territorium des Kalifats abgleichen.

So ist für Jagdazubi klar: "Wenn man von den Gegebenheiten ausgeht, dann dürfte diese Karte eher ein Wunschtraum des Zeichners sein als Realität. Bis jetzt hat der IS nur in destabilsierten Ländern Syrien und Irak gekämpft. Aber der Iran und die Türkei werden schon sehr harte Nüsse sein, die der IS zu knacken hat. Hier muss der IS zwingend bestehen, damit er seine weiteren Pläne verwirklichen kann." Den Plan bis 2020 vor Bayern zu stehen hält Jagdazubi "für glatte Propaganda, die man aber nicht belächeln sollte."

"Völliger Größenwahn"

Insgesamt warnen die User zwar vor dem IS, wirklich Angst vor einer Eroberung Teilen Europas haben sie nicht. Für User avalonballroom verdeutlicht die Karte den absoluten "Größenwahn und völlige Selbstüberschätzung" des Islamischer Staates.

Das der IS ein Kalifat nach historischem Ausmaß errichten und alle Teile Europas zurückerobern möchte, die im Laufe der Geschichte unter islamischer Herrschaft standen, zeigt für User jaffejaffar"wessen Geistes Kind die IS ist." Dieser lebe nach User jaffejaffar noch "im Mittelalter."

Dass der IS sein Ziel bis 2020 erreicht und dann an der bayerischen Grenze halt machen würde, ist für die User nur schwer vorstellbar. Für sie ist der IS eine Bedrohung, die man nicht verharmlosen sollte, aber Panik haben sie nicht.

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