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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sorgt mit Äußerungen über eine „schrille Minderheit“ in der Debatte um die Homosexuellen-Ehe auch in den eigenen Koalitionsreihen für Wirbel.

Äußerung zur Homo-Ehe

Wirbel um Dobrindt und die "schrille Minderheit"

Berlin - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sorgt mit Äußerungen über eine „schrille Minderheit“ in der Debatte um die Homosexuellen-Ehe auch in den eigenen Koalitionsreihen für Wirbel.

FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte „Spiegel Online“ (Sonntag): „Diese Aussagen sind eine Beleidigung für alle Betroffenen und für alle toleranten Bürger dieses Landes.“ CDU-Bundesvize Thomas Strobl sagte der „Welt“ (Montag): „Wir sollten nicht in allzu schrille Töne verfallen.“ Der baden-württembergische Landeschef forderte: „Wir sollten jetzt eine gründliche Debatte über unser Bild von Ehe und Familie führen und darüber, wie wir die Familie im 21. Jahrhundert besonders wertschätzen und fördern wollen.“

Dobrindt hatte in der „Welt am Sonntag“ gesagt: „Die Union als Volkspartei hat die Aufgabe, der stillen Mehrheit eine Stimme zu geben gegen eine schrille Minderheit.“ Es gebe 17 Millionen Ehen, aber nur 30 000 gleichgeschlechtliche Partnerschaften in Deutschland. „So sind die Gewichte verteilt. Und das muss sich auch in der politischen Debatte abbilden. Einzelgruppen dürfen nicht den Ton angeben.“

dpa

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