+
Frank-Walter Steinmeier

Harsche Kritik der Linken

Wirbel um Werbung für Steinmeier-Buch

Berlin - Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Kandidat der großen Koalition für das Amt des Bundespräsidenten, will eine Werbeanzeige für sein Europa-Buch stoppen lassen. Diese hatte zuvor heftige Kritik ausgelöst.

Das berichtet der Berliner „Tagesspiegel“ (Montag) unter Berufung auf das Umfeld des SPD-Politikers. In der Zeitungsanzeige wird Steinmeiers Werk als „das aktuelle Buch des künftigen Bundespräsidenten“ beworben.

Auch der Deutschen Presse-Agentur wurde am Sonntag aus Steinmeiers Umfeld versichert: „Der Anzeigentext war nicht abgestimmt. Der Verlag ist gebeten worden, diesen Text nicht mehr zu verwenden.“

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hatte die Werbung zuvor als respektlos kritisiert. Steinmeier glaube wohl, Kanzlerin Angela Merkel, SPD-Chef Sigmar Gabriel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hätten ihn zum Staatsoberhaupt ausgerufen - und pfeife auf die Bundesversammlung, schrieb er auf Twitter. Diese will den Bundespräsidenten am 12. Februar wählen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Macrons US-Besuch: Entspannung - bis Trump wortgewaltig dazwischengrätscht
Beim Empfang von Emmanuel Macron bemüht Donald Trump reichlich Pathos. Aber das kann nicht über die Unterschiede hinwegtäuschen. Macron wartet mit neuen Vorschlägen zum …
Macrons US-Besuch: Entspannung - bis Trump wortgewaltig dazwischengrätscht
In Bayerns Landesbehörden hängen künftig Kreuze
Schon in Klassenzimmern waren Kreuze ein Stein des Anstoßes. Bayern setzt jetzt noch eins drauf. Ministerpräsident Söder erntet dafür Kritik und Spott.
In Bayerns Landesbehörden hängen künftig Kreuze
Aufregung um das Kruzifix: Jetzt spricht Söder
Ab dem 1. Juni ist ein angebrachtes Kreuz in den Eingangsbereichen der Behörden Pflicht, das hat der Ministerrat per Verordnung beschlossen. Warum, das erklärt Markus …
Aufregung um das Kruzifix: Jetzt spricht Söder
Maas wirft Assad "menschenverachtendes Verhalten" vor
Der Militärschlag der Westmächte gegen Syrien erfolgte ohne Zustimmung des blockierten Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Bei einem Besuch bei den UN verteidigt …
Maas wirft Assad "menschenverachtendes Verhalten" vor

Kommentare