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Joachim Watzke und Borussia Dortmund wollen die Hoeneß-Postkarten in ihrem Stadion verbieten lassen.

"Glückwunsch Uli! Wir Steuern das schon"

Watzke kritisiert Hoeneß-Postkarte

München - Die SPD will sich die Abneigung einiger Fans gegenüber Präsident Uli Hoeneß von Bayern München im Wahlkampf zu Nutze machen. Nun hat sich auch der BVB-Geschäftsführer Joachim Watzke geäußert.

Die Guerilla-Aktion der Jungsozialisten (Jusos) hat große Wellen geschlagen. Rückendeckung bekommt Uli Hoeneß aber ausgerechnet vom Erzrivalen Borussia Dortmund. Deren Geschäftsführer Joachim Watzke erklärte auf der Homepage des Vereins:"Wir verweigern der Durchführung einer solchen Aktion bei uns im Stadion die Zustimmung, weil sich Borussia Dortmund politischer Neutralität verpflichtet fühlt".

Die Jusos wollen am Wochenende vor einigen Bundesliga-Stadien Postkarten verteilen, die Hoeneß beim Handschlag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigen. Merkel wird darauf in Anspielung auf Hoeneß' Steueraffäre der Spruch in den Mund gelegt: „Glückwunsch, Uli! Wir Steuern das schon.“

Hintergrund der Aktion: Die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Peer Steinbrück fordert im Wahlkampf ein härteres Vorgehen gegen Steuersünder. Steinbrück hatte Hoeneß vor einigen Wochen aufgefordert, das Amt als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern wegen der Steueraffäre „mindestens ruhen zu lassen“. Beim FC Bayern stößt die Aktion erwartungsgemäß auf wenig Verständnis.„Über die Art und Weise dieses Wahlkampfes muss man nicht groß diskutieren. Je mehr man darüber spricht, desto wichtiger macht man es“, sagte Mediendirektor Markus Hörwick.

Peer Steinbrück: Von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen

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SID/nam

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