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Wer wird Nachfolger von Horst Köhler?

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Berlin - Jetzt muss es schnell gehen: Für die Wahl des Deutschen Bundespräsidenten muss in 30 Tagen ein Nachfolger her. Wir stellen ein die Kandidaten vor.

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1 / 12Ja, da wird auch er lachen: Im Internet-Netzwerk Facebook haben sich bereits hunderte CSU-Jung-Unionisten und RCDS-Studis in einer „Edi for President“-Gruppe zusammengetan. Leute, mal im Ernst: Stoiber (68) hat das Amt doch schon einmal abgelehnt! Einschleimen bringt jetzt gar nichts mehr. Posten hat er keine zu vergeben. © dpa
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2 / 12Geniale Lösung für den CDU-Problembär aus NRW: Abschießen und ins Berliner Polit-Museum Bellevue stellen! Nach seinem Debakel bei der Landtagswahl würde das den Weg frei machen für eine Ampel am Rhein unter Hannelore Kraft (SPD). Doch Rüttgers (58) zappelt noch: Seine Aufgabe sei „hier in Nordrhein-Westfalen“, sagte er. © dpa
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3 / 12Den Sachverstand hat er, die Ruhe auch und vor allem den Respekt der Bürger: Wolfgang Schäuble (CDU, 67) ist nicht zum ersten Mal im Gespräch als Kandidat zum Bundespräsidenten. Zuletzt war er allerdings gesundheitlich schwer angeschlagen. Und: Im CDU-Spendenskandal hat er gelogen. Als moralische Instanz bedingt tauglich (siehe Koch). © dpa
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4 / 12Die sündige Ex-EKD-Vorsitzende als Staatsoberhaupt? Die SPD brachte kurz nach dem Abgang Köhlers Margot Käßmann (51) ins Gespräch, die sich seit ihrer Alkoholfahrt mit Fehl- und Rücktritten auskennt. Auch in der CDU beliebt, aber wegen ihrer SPD-Nähe unwahrscheinlich.
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5 / 12Hat er das nicht perfide eingefädelt? Tritt letzten Dienstag in Hessen zurück, um sich nichtmal eine Woche später als Küchenchef der Nation befördern zu lassen! Zu schön, um wahr zu sein: Koch (52) hat zu deutlich gesagt, dass ihm die Politik nicht mehr schmeckt, er hat zu viel polarisiert – und im CDU-Spendenskandal gelogen. © ap
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6 / 12Doch, die kennen Sie! Das ist die von den Bundespräsidentenwahlen. Nein, die moderierte da nicht im Fernsehen – Gesine Schwan (66) war die SPD-Schießbudenfigur, die sowohl 2004 als auch 2009 gegen Horst Köhler unterging. Vielleicht haben Union und FDP ein Einsehen und wählen sie endlich mal ins Amt. Dann hätten sie auch Ruhe. © dpa
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7 / 12Kein Geringerer als Politik-Professor Heinrich Oberreuter lobte ihn im tz-Gespräch: „Es braucht jetzt einen Elder Statesman, ein Typ wie Bernhard Vogel.“ Ein erfahrener Staatsmann ist der CDU-Politiker als doppelter Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Thüringen wirklich. Dankte 2003 aus Altersgründen ab. Ist jetzt 77 Jahre alt. © dpa
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8 / 12Ursula von der Leyen, Arbeitsministerin (51). Sie wäre die erste Bundespräsidentin, könnte deshalb stimmen aus dem gegnerischen Lager bekommen. Von der Leyen genießt Merkels vertrauen. © dpa
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9 / 12Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen (50). Das Zeug zum Bundespräsidenten hätte Wulff. Was bleibt, ist die Frage, ob er überhaupt will.
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10 / 12Petra Roth (66), CDU-Oberbürgermeisterin von Frankfurt/Main und Präsidentin des Deutschen Städtetages. Wenn es um das höchste deutsche Amt geht, wird Petra Roth immer ins Spiel gebracht. Gilt wegen ihrer liberalen Positionen als Sympathieträgerin, wäre auch parteiübergreifend gut vermittelbar.
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11 / 12Theo Waigel, Ex-Finanzminister (71). Er könnte aus der Wundertüte gezaubert werden. Theo Waigl war lange nicht zu sehen auf der politischen Bühne.
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12 / 12Er übernimmt kommissarisch:Der Bremer Regierungschef Jens Böhrnsen (60) hat als Vorsitzender des Bundesrates nun kommissarisch die Amtsgeschäfte des Bundespräsidenten übernommen – so lange, bis ein neues Staatsoberhaupt gewählt ist (s. oben). Böhrnsen gilt als fleißiger Arbeiter, der eher zurückhaltend wirkt. © dpa

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