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Nach einem Wahlkampfauftritt von Frauke Petry kämpfte ein Lokal in Schleswig-Holstein mit schweren Anfeindungen. 

„Haben die Schnauze gestrichen voll"

Lokal schließt wegen Attacken nach AfD-Veranstaltung

Frauke Petry absolvierte vor einiger Zeit einen Wahlkampfauftritt in Schleswig-Holstein. Jetzt schließt das Lokal, in dem Petry ihre Rede hielt, wegen schweren Anfeindungen. 

Kiel - Ein Gastwirt aus Schleswig-Holstein hat einen Auftritt der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry in seinem Lokal vor der Landtagswahl offensichtlich teuer bezahlt. Der Mann schließe den Gasthof, berichteten die Kieler Nachrichten am Mittwoch. Durch den Auftritt Petrys am 3. März habe sich eine Spirale in Gang gesetzt, sagte Gastwirt Sven Lohse der Zeitung. Es habe zahlreiche Attacken auf seinen Betrieb und ihn selbst gegeben.

"Wir haben die Schnauze gestrichen voll", klagte Lohse. Es seien etwa Eingangstüren beschmiert, Mist abgeladen und Autoreifen zerstochen worden. Zudem sei er am Telefon beleidigt worden.

Die Kieler Polizei bestätigte laut dem Bericht, dass der Gastwirt Anzeige erstattet habe. Alle Taten scheinen demnach "politisch motiviert" gewesen zu sein. Die AfD hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme, Räume für Veranstaltungen zu bekommen.

AFP

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