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Wirtschaftsweiser Peter Bofinger: "Renteneintritt muss flexibel sein"

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Peter Bofinger, einer der fünf Wirtschaftsweisen
Peter Bofinger, einer der fünf Wirtschaftsweisen © dpa

München - Peter Bofinger, einer der fünf Wirtschaftsweisen, hält nichts von Prognosen mit Handlungsanweisungen bis 2060. Allerdings sei die Forderung der Bundesbank nach einer Rente mit 69 berechtigt.

Wenn alle älter werden, könne es nicht sein, "dass alle zusätzlich gewonnene Lebenszeit nur in der Rente verbracht wird", sagte Bofinger dem

Münchner Merkur

. Gleichzeitig plädierte der Sachverständige für differenzierte Lösungen bei den einzelnen Berufsgruppen: "Pauschale Ansätze, Rente für alle ab 69 - das funktioniert nicht." Bofinger erneuerte seine Forderung nach einer "Rentenverfassung", in der die Eckwerte des Systems festgelegt werden. "Im Moment", so Bofinger, " haben wir Rentenpolitik nach Gutsherrenart."

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