1. Startseite
  2. Politik

Putin „wird 2023 weg sein“: Ex-MI6-Chef gibt gewagte Prognose ab – und zeigt Putsch-Alternative auf

Erstellt:

Von: Richard Strobl

Kommentare

Den Ukraine-Krieg beschreibt der Ex-MI6-Chef aus Sicht Russlands als „Fiasko“ und gibt eine gewagte Prognose zu Putins Zukunft ab.

London - Schon seit Beginn des Ukraine-Kriegs stellt der britische Geheimdienst erstaunlich offen seine Informationen zum aktuellen Geschehen bereit. Nun hat sich auch der ehemalige MI6-Chef Sir Richard Dearlove zu Wort gemeldet und dabei eine gewagte und gleichzeitig brisante Prognose zur möglichen Zukunft Wladimir Putins abgegeben.

Putin vor dem Aus als russischer Machthaber? Ex-MI6-Chef gibt gewagte Prognose ab

„Ich lehne mich jetzt ganz weit aus dem Fenster“, gab Dearlove im Podcast „One Decision“ an und meinte dann: „Ich denke, dass er (Putin, d. Red.) 2023 weg sein wird.“ Dann fügte er an: „Möglicherweise in einer Klinik, aus der er nicht wieder als der Führer Russlands herauskommen wird“.

Damit spielt Dearlove auf andauernde Gerüchte um Putins schlechten gesundheitlichen Zustand an. Unter anderem gab es mehrfach Berichte über eine mögliche Parkinson-Erkrankung. „Ich sage nicht, dass er gar nicht aus der Klinik wiederkehren wird“, stellt Dearlove in dem Podcast klar.

Putin bald in Klinik? Mögliche Putsch-Alternative

Dann stellt er auch klar, dass dies wohl für Russland und mögliche Gegner Putins ein eleganter Weg wäre, um ohne einen Putsch eine Veränderung an der Spitze herbeiführen zu können. Schon früher in dem Podcast hatte Dearlove den Krieg aus Russlands Sicht als „Fiasko“ bezeichnet und damit nicht nur die militärische Lage, sondern vor allem die wirtschaftlichen Folgen gemeint.

Zudem gab er an, dass informierte Eliten langsam am Krieg und der Propaganda zweifeln könnten. Bei der breiten Öffentlichkeit sei dies jedoch nicht der Fall, so die Einschätzung des ehemaligen Geheimdienstchefs.

Gerade erst hatte ein ehemaliger britischer Geheimdienstmitarbeiter von zunehmendem Chaos in Putins Machtzirkel gesprochen. Damit bezog auch er sich auf den demnach schlechten Gesundheitszustand des Präsidenten. (rjs)

Die Hintergründe zum Ukraine-Konflikt haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Auch interessant

Kommentare