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Putins Exil-Plan: Wohin der Kremlchef flüchten will, falls Russland den Krieg verliert

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Moskau: Der russische Präsident Wladimir Putin sitzt während eines Besuchs des Aeroflot-Flugtrainingskomplexes am 5. März 2022 im Cockpit eines Flugzeugsimulators. © IMAGO/Mikhail Klimentyev/Kremlin Pool/Zuma Wire

Ein angeblicher Kreml-Insider will Informationen dazu haben, wohin Wladimir Putin flüchtet, falls Russland den Krieg verliert. Es handelt sich um einen recht naheliegenden Tipp.

Moskau - Wenn es im Ukraine-Krieg an einem nicht mangelt, dann wohl an Spekulationen – etwa über den Ausgang des Krieges, über die Taktik der russischen Truppen oder über Wladimir Putins Gesundheitszustand. Nun will ein angeblicher Kreml-Insider sogar wissen, wohin der Präsident fliehen würde, falls Russland den Krieg verlieren sollte.

Kreml-Insider: Falls Wladimir Putin flieht, dann in dieses Land

Zwar geht die russische Invasion in der Ukraine wohl langsamer voran, als von Putin geplant. Doch es sieht derzeit nicht nach einer militärischen Niederlage Russlands aus. Angeblich soll Wladimir Putin dennoch bereits einen Plan B haben, falls er den Krieg verlieren sollte. Wie ein angeblicher Kreml-Insider und mutmaßlicher ehemaliger Geheimdienst-Mitarbeiter auf dem Telegram-Kanal General SVR mitteilte, will sich der russische Präsident in einem solchen Fall offenbar nach Syrien absetzen.

Demnach stünde bereits ein Flugzeug für Putin und seine Familie bereit. Der Kremlchef wolle dann bei dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad um Asyl ersuchen. Die Aussagen der Quelle General SVR lassen sich weder bestätigen noch widerlegen. Der Telegram-Kanal hat in etwa die gleiche „Glaubwürdigkeit“ wie die „Drops“ im Rahmen der QAnon-Verschwörungstheorie.

Russland und Syrien: Dieses Verhältnis haben die beiden Länder

Enge Vertraute: Wladimir Putin mit dem syrischen  Präsidenten Bashar al-Assad.
Enge Vertraute: Wladimir Putin mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. © Alexei Druzhinin/picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin (Archivfoto)

Die Vermutung des angeblichen Kreml-Insiders ist zumindest in einem Punkt stichhaltig: Syrien und Russland gelten seit Jahrzehnten als Verbündete. Die Verbindung zwischen beiden Staaten ist besonders eng, seit Moskau im Jahr 2015 an der Seite des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad militärisch in den seit 2011 andauernden syrischen Bürgerkrieg eingriff. Syrien gilt als diplomatisch weitestgehend isoliert, Putin ist damit einer der wichtigsten Unterstützer der Assad-Regierung. Im Gegenzug erkannte Syrien als erster Staat der Welt nach Russland auch die von pro-russischen Separatisten kontrollierten selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine offiziell an.

Syrien hatte auch schon in den vergangenen Jahren Territorien offiziell anerkannt, die nur Russland als unabhängig betrachtete – im Jahr 2018 etwa die von pro-russischen Separatisten besetzten georgischen Regionen Abchasien und Südossetien.

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