+
Armin-Paul Hampel, AfD-Landesvorsitzender in Niedersachsen, bekam Besuch von Ermittlern. Foto: Hauke-Christian Dittrich

Ermittlungen gegen Hampel

Wohnung von AfD-Landeschef wegen Betrugsvorwürfen durchsucht

Lüneburg (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat am Montag die Wohnung des niedersächsischen AfD-Landesvorsitzenden Paul Hampel durchsucht.

Im Zuge des Ermittlungsverfahrens wegen eines Anfangsverdachts des Betrugs seien die Einsatzkräfte auch in der Landesgeschäftsstelle der AfD in Lüneburg gewesen, teilte die Behörde mit. Hampel selbst sei bei der Aktion nicht angetroffen worden. Hintergrund sei ein Ermittlungsverfahren nach einer Anzeige vom April dieses Jahres. Nähere Angaben zu den Tatvorwürfen wollte die Staatsanwaltschaft nicht machen.

Nach Informationen der "Welt" (Dienstag) steht Hampel unter Verdacht, Parteivermögen für private Zwecke abgezweigt zu haben. Hampel wollte sich zu der Durchsuchung und den Vorwürfen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Montag nicht äußern.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Söder plant dieses Mega-Projekt für Bayern
Der Noch-nicht-ganz-Ministerpräsident gibt Gas: Markus Söder will schon vor der Landtagswahl die Landespolitik aus der Lethargie holen und kündigt Großes an.
Söder plant dieses Mega-Projekt für Bayern
Herxheimer Hitler-Glocke soll wieder läuten
Die umstrittene sogenannte Hitler-Glocke im rheinland-pfälzischen Herxheim am Berg soll wieder läuten. Der Zentralrat der Juden hat dafür keinerlei Verständnis.
Herxheimer Hitler-Glocke soll wieder läuten
„Fake News“-Vorwurf: So kühl kontert der Juso-Chef SPD-Frau Nahles
Nach den Sondierungen könnten Gespräche über eine neue GroKo starten - wenn der Parteitag der SPD zustimmt. Die Sozialdemokraten hadern aber mit den …
„Fake News“-Vorwurf: So kühl kontert der Juso-Chef SPD-Frau Nahles
London zahlt mehr Geld für Grenzsicherung in Calais
London/Sandhurst (dpa) - Die britische Regierung wird zusätzliche 44,5 Millionen Pfund (etwa 50 Millionen Euro) für Sicherheitsmaßnahmen bei Grenzkontrollen in …
London zahlt mehr Geld für Grenzsicherung in Calais

Kommentare