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Wladimir Putin.

Putin wäre dafür

Wolgograd soll bald wieder Stalingrad heißen

Moskau - Nach russischen Kriegsveteranen setzt sich nun auch Vize-Ministerpräsident Dmitri Rogosin dafür ein, der Stadt Wolgograd ihren symbolträchtigen Namen Stalingrad zurückzugeben.

 Dies sollte "nicht zu Ehren Stalins" geschehen, sondern zu Ehren der Einwohner der Stadt, schrieb Rogosin am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Bereits am Freitag hatte Präsident Wladimir Putin positiv auf Forderungen reagiert, die Stadt, in dem die Rote Armee 1943 Hitlers 6. Armee vernichtend geschlagen hatte, wieder in Stalingrad umzubenennen. Die Entscheidung liege bei der Region und der Stadt selbst und müsse per Referendum von den Einwohnern abgesegnet werden, sagte Putin bei einem Treffen mit russischen Kriegsveteranen anlässlich der D-Day-Feiern in der Normandie. "Wir werden uns nach der Entscheidung der Bewohner richten", zitierte ihn die Nachrichtenagentur Itar-Tass.

Die Schlacht von Stalingrad und die Kapitulation der 6. Armee unter Führung von Generalfeldmarschall Friedrich Paulus am 2. Februar 1943 war Hitlers erste große Niederlage im Zweiten Weltkrieg. Sie wird in Russland als entscheidender Wendepunkt gefeiert, der den Sieg über Nazi-Deutschland einleitete. Nach dem Krieg wurde die von der deutschen Luftwaffe weitgehend zerstörte Stadt wiederaufgebaut und 1961 im Rahmen der Entstalinisierung in Wolgograd umbenannt. Vor der Revolution hieß sie Zarizyn.

 Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat bereist beschlossen, dass Wolgograd an sechs Gedenktagen, darunter dem 2. Februar, wieder Stalingrad heißt. Sie komplett umzubenennen ist jedoch umstritten - Gegner des Vorschlags weisen darauf hin, dass damit auch an Stalins Gewaltherrschaft erinnert wird, der Millionen von Menschen zum Opfer gefallen waren.

afp

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