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Bundespräsident Christian Wulff verlässt neben seiner Frau Bettina am 17.02.2012 Schloss Bellevue in Berlin. Wulff erklärte zuvor seinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten.

Rätselraten hat ein Ende

Wulff-Anruf bei Bild-Chef wird veröffentlicht

München - Der Anruf auf der Mailbox von Bild-Chef Kai Diekmann brachte die "Affäre Wulff" vor einem Jahr so richtig ins Rollen. Jetzt hat das Rätselraten um den Inhalt des Telefonats ein Ende.

Der Künstler Clemens von Wedel ist nach Informationen von Cicero Online seit verganenem Winter dabei, die Mailbox-Nachricht von Christian Wulff an Bild-Chef Diekmann künstlerisch umzusetzen. Auf sechs Leinwänden hat Wedel die Worte des damaligen Bundespräsidenten - leicht abgewandelt - in bunten Farben zu Papier gebracht. Am 12. Dezember sollen die Gemälde der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Clemens von Wedel ist der Original-Text der Mailbox-Nachricht wohl vom Bild-Chef zugespielt worden. "Na ja, das ist doch klar. Ich stehe Kai Diekmann nahe, und ich glaube, mehr muss man dazu nicht sagen", sagte der Künstler gegenüber Cicero Online auf die Frage, wie er an den Text gekommen sei.

Wulff war im Spätherbst 2011 gerade in den Golfstaaten unterwegs, als ihm mitgeteilt wurde, dass die Bild einen Bericht über einen Kredit plant, bei dem Wulff besonders günstige Konmditionen erhalten haben soll. Daraufhin rief er bei Bild-Chef Diekmann an. Da der nicht abnahm, sprach Wulff auf die Mail-Box. Er soll mit recht drastischen Worten versucht haben, die Veröffentlichung zu beeinflussen.

Diese Bilder 2012 werden wir nicht vergessen

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Der Anruf brachte die "Affäre Wulff" erst so richtig ins Rollen. In den folgenden Wochen wurden wieder und wieder neue Vorwürfe laut. Schließlich erklärte Wulff im Februar nach langem Hickhack seinen Rücktritt als Bundespräsident in Schloss Bellevue. Er begründet den Schritt mit geschundenem Vertrauen.

ole

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