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BUndespräsident Christian Wulff (re.) beim Treffen mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres in Jerusalem.

Wulff wirbt für enge Beziehungen mit Israel

Jerusalem - Deutschland und Israel sollten nach den Worten von Bundespräsident Christian Wulff noch enger zusammenrücken.

Dabei bleibe die Erinnerung an die Vergangenheit “unverbrüchliche Maxime deutscher Politik“, sagte Wulff am Sonntag nach einem Treffen mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres in Jerusalem. Das deutsche Staatsoberhaupt erinnerte auch an die Rede von Peres vor dem Bundestag im Januar, als der 87-Jährige den Deutschen die Hand zur Versöhnung ausgestreckt hatte.

Auch der israelische Präsident betonte die besonderen Beziehungen zwischen beiden Ländern. “Die Beziehungen mit Deutschland sind so wichtig wie Beziehungen überhaupt sein können“, sagte Peres. Wulff ist in Begleitung einer Gruppe von Jugendlichen und seiner 17-jährigen Tochter Annalena zu seinem ersten Israelbesuch als Bundespräsident gereist.

Zur Stunde besucht er die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem. Wulff und Peres gingen auch auf den Nahost-Friedensprozess ein. Der Bundespräsident sprach sich dabei für einen gerechten Frieden aus, bei dem Palästinenser und Israelis in anerkannten Grenzen leben können. Dazu sei auch ein konstruktives Engagement Israels in der Siedlungsfrage notwendig, sagte er.

Peres sprach sich ebenfalls für einen Frieden mit den Palästinensern auf der Grundlage einer Zweistaatenlösung aus und dankte Deutschland für die Unterstützung. “Das, was uns wirklich fehlt, ist Frieden“, sagte er. Zugleich übte der israelische Präsident scharfe Kritik an der iranischen Führung. “Das einzige Ziel, das sie haben, ist das Ziel eines Krieges“, sagte Peres.

dpa

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