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Andrea Ypsilanti

Ypsilanti räumt eigene Fehler ein

Frankfurt/Main - Die frühere hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti hat ein Jahr nach ihrer gescheiterten Regierungsübernahme eigene Fehler eingeräumt.

Nach der Landtagswahl im Januar 2008 habe sich die SPD unter ihrer Führung “nicht genug Zeit genommen, um zu überlegen, wie gehen wir mit diesem Wahlergebnis um“, sagte sie am Freitagabend dem Nachrichtensender hr-Info. Das werfe sie sich heute vor. Auch hätte sie “die Partei schon in der ersten Phase mit beteiligen“ sollen.

Zu den vier SPD-Abgeordneten, die vor genau einem Jahr (3. November) ihre Wahl zur Ministerpräsidentin scheitern ließen, habe sie keinen Kontakt mehr, sagte Ypsilanti. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Axel Wintermeyer, erklärte am Samstag in Wiesbaden, Ypsilanti trage “die Schuld am massiven Glaubwürdigkeitsverlust der SPD“. Sie habe aus der Vergangenheit nichts gelernt.

Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hatte bei der Landtagswahl im Januar 2008 seine Mehrheit verloren. Er blieb aber geschäftsführend im Amt, weil Ypsilanti mit dem Versuch einer von der Linken tolerierten rot-grünen Minderheitsregierung zweimal am Widerstand aus den eigenen Reihen gescheitert war. Dies führte im Januar 2009 zur Neuwahl des Landtags.

dpa

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