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"Blaue Karte" für ausländische Fachkräfte.

Fast jeder Vierte

Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund erreicht Höchststand in Bayern

Fast jeder Vierte der 13 Millionen Menschen im Freistaat hat ausländische Wurzeln. In ganz Deutschland lag der Anteil der Menschen mit ausländischen Wurzeln im Jahr 2017 etwas unter dem Wert in Bayern. 

Wiesbaden/München - Mit 23,8 Prozent hat der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im vergangenen Jahr in Bayern einen neuen Höchststand erreicht, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden hervorgeht. „Erstmals stieg die Zahl auf mehr als drei Millionen“, sagte ein Sprecher. Von diesen knapp 3,1 Millionen hatten 335 000 türkische Wurzeln, damit ist die Türkei noch immer das größte Herkunftsland.

In ganz Deutschland lag der Anteil der Menschen mit ausländischen Wurzeln im Jahr 2017 mit 23,6 Prozent etwas unter dem Wert in Bayern. In absoluten Zahlen waren das rund 19,3 Millionen Menschen - auch das waren so viele wie noch nie zuvor. Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

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Mit rund 1,4 Millionen besaß fast die Hälfte der Migranten in Bayern die deutsche Staatsangehörigkeit. Mehr als 663 000 von ihnen hatten aber selbst keine Migrationserfahrung. Bundesweit waren rund 51 Prozent der Bevölkerung mit Migrationshintergrund Deutsche, etwa 49 Prozent hatten einen ausländischen Pass. Im Jahr 2011 hatte deren Anteil noch bei 42 Prozent gelegen.

Die Daten beruhen auf dem Mikrozensus, einer Stichprobenerhebung unter deutschen Haushalten. Erstmals wurde 2017 die vorwiegend im Haushalt gesprochene Sprache abgefragt. Danach wurden in 2,5 Millionen Mehrpersonenhaushalten in Deutschland vorwiegend eine ausländische Sprache genutzt. Am häufigsten war dies Türkisch (17 Prozent).

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