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Die gute wirtschaftliche Lage lockt immer mehr Zuwanderer aus ärmeren Ländern nach Deutschland.

1,08 Millionen Menschen

So viele Zuwanderer wie seit '95 nicht mehr

Passau - 2012 gab es in Deutschland so viele Zuwanderer wie seit 1995 nicht mehr. Die Zahl der Asylbewerber stieg um 41,1 Prozent. Vier von fünf Zuwanderern kommen dabei aus Europa.

Die Zahl der Zuwanderer ist nach einem Medienbericht 2012 auf den höchsten Stand seit 1995 gestiegen. In dem Jahr registrierten die Behörden 1,08 Millionen, 2011 waren es noch 960.000. Das geht aus dem neuen Migrationsbericht hervor, der an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden soll und der „Passauer Neuen Presse“ vom Mittwoch bereits vorliegt. Demnach ist aber auch die Zahl der Auswanderer gestiegen und zwar um fünf Prozent: von 680.000 auf 712.000. Damit sind 370.000 Menschen mehr zugezogen als weggezogen.

Vier von fünf Zuwanderern kamen der Zeitung zufolge aus Europa, mehr als zwei Drittel davon aus einem EU-Mitgliedstaat. Hauptherkunftsländer waren wie schon in den Vorjahren Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Italien, Spanien und Griechenland.

Zahl der Asylbewerber ist um 41,1 Prozent gestiegen

Die seit Januar geltende EU-weite Arbeitnehmer-Freizügigkeit für Rumänen und Bulgaren hatte in den vergangenen Tagen zu einer heftigen Diskussion geführt. Dabei ging es unter anderem um den Sozialleistungsanspruch arbeitsloser EU-Ausländer in Deutschland.

Die Zahl der Asylbewerber ist nach dem bereits veröffentlichten Bericht des Bundesamts für Migration 2012 um 41,1 Prozent gestiegen. Demnach hat sich die Zahl der Asylanträge auf knapp 65.000 erhöht. 2011 waren es noch knapp 46.000.

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dpa

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