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ZDF-Moderator sagt schon „Auf bald“ - und erschrickt plötzlich wegen Live-Panne

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Von: Cindy Boden

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ZDF-Moderator Mitri Sirin (r.) erschrickt am Ende der Nachrichten-Sendung im Live-TV.
ZDF-Moderator Mitri Sirin (r.) erschrickt am Ende der Nachrichten-Sendung im Live-TV. © Screenshot: Peter Wittkamp/Twitter/ZDF

Für ZDF-Moderator Sirin war es am Sonntagabend keine fehlerfreie Nachrichten-Sendung. Gleich zweimal stolperte er, doch für seine „sympathische“ Reaktion gab es direkt Lob.

Mainz - „Das war gerade sehr lustig“: So lautet einer von vielen Twitter-Kommentaren auf eine Panne bei den „heute“-Nachrichten im ZDF am Sonntagabend (23. Januar). Zum Ende der 19-Uhr-Sendung unterlief Moderator Mitri Sirin ein Missgeschick, bei dem er kurzerhand selbst erschrak. Es war sogar der zweite kleine Patzer in dieser Sendung.

Dabei schien erst alles ganz normal zu verlaufen. Wetterbericht, dann die Empfehlung für das „heute journal“ am späten Abend und die Worte: „Haben Sie noch einen schönen Sonntagabend, morgen einen erfolgreichen Start in die neue Woche, dann mit Jana Pareigis an dieser Stelle. Auf bald!“, verabschiedete sich Sirin. Seine Hände wanderten sodann zu den Zetteln auf dem Pult, der Blick richtete sich nach unten, er sortierte seine Unterlagen. Ob ihm dabei etwas ins Auge sprang, er eine Mitteilung aufs Ohr bekam oder ihn einfach ein Geistesblitz erreichte: Das ist nicht klar. Aber der Kollege vom ZDF-Hauptstadtstudio, Theo Koll, erschien bereits im Hintergrund und wartete ruhig auf die Überleitung zur nächsten Sendung.

ZDF-Moderator merkt vergessene Überleitung erst nach ein paar Sekunden

Da merkte auch Moderator Sirin, dass er noch nicht ganz fertig war: „Ach, Gott, da hab ich was vergessen“, rief er in die Kamera, hob entschuldigend die Hand, drehte sich zu Koll. „Schnell rüber zu ‚berlin direkt‘ jetzt und Theo Koll, Entschuldigung.“

„Vielen Dank, wir springen auch sofort los“, schmunzelte Koll abschließend. In der Sendung verteidigte dann übrigens unter anderem Gesundheitsminister Karl Lauterbach die Verkürzung des Genesenenstatus - dennoch staute sich diesbezüglich in den vergangenen Tagen viel Wut an.

Zwei Patzer im ZDF bei „heute“-Nachrichten: Moderator Sirin reagiert auf Twitter

Koll konnte es zuvor aber nicht lassen, noch einmal auf den zweiten kleinen Patzer von Sirin einzugehen, als er von „springen“ sprach. Denn direkt nach der Begrüßung meinte Sirin an seinen Kollegen im Studio gerichtet: „Norbert König springt - springt ist auch gut - bringt uns sportlich auf den Stand der Dinge“, lachten die beiden zum Start.

Sirin kommentierte seinen „Abschiedskrampf“ selbst auf Twitter und postete dazu den Ausschnitt der Sendung. Auch Kollegin Dunja Hayali griff das Missgeschick auf: Versehen mit Tränenlach-Emojis und einem Herz-Emoji schrieb sie: „Die nächste Runde geht auf dich, Mitri Sirin.“

ZDF-Moderator bekommt Lob: „Echter Sympathieträger“

Sonst erhielt der ZDF-Moderator in dem sozialen Netzwerk viel Lob für seine „menschliche“ Reaktion. „Passiert halt, nicht schlimm“ und „Finde es sympathisch, wenn Fehler so undramatisch über die Bühne gehen“, hieß es da etwa. „Und Mitri Sirin ist ein echter Sympathieträger, der es noch mit Humor nehmen kann“, lobte ein andere. Seit Oktober 2021 ist Sirin Moderator der 19 Uhr-„heute“-Sendung. (cibo)

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