+
In vielen Städten der USA wurde lautstark und plakativ gegen Trump protestiert.

Stars wie Scarlett Johansson bei Protest dabei 

Zehntausende demonstrieren am Amtseinführungs-Jahrestag gegen Trump

Zehntausende Menschen sind am ersten Jahrestag der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump in zahlreichen Städten der USA aus Protest gegen das Staatsoberhaupt auf die Straße gegangen.

New York - Vor allem in Metropolen wie New York, Los Angeles, Boston, Denver, Philadelphia und Washington aber auch in kleineren Städten versammelten sich die Menschen mit Schildern und rosafarbenen Strickmützen in Erinnerung auch an den „Women's March“, den Protest der Frauen, vor rund einem Jahr.

In Los Angeles mischten sich Hollywood-Stars wie Viola Davis und Scarlett Johansson in die Menge. In New York marschierten bei strahlendem Sonnenschein mehr als 100 000 Menschen an der Westseite des Central Park entlang bis zum Bryant Park mitten in Manhattan. Bürgermeister Bill de Blasio kritisierte Trump in einer Rede an die Demonstranten scharf. „Man kann ein Land nicht anführen, indem man es spaltet.“ Viele Menschen hatten Plakate dabei. „Es gibt zu viele Probleme, dafür reicht der Platz auf meinem Schild nicht“, stand beispielsweise auf einem. Andere forderten gleiche Rechte für Männer und Frauen und protestierten gegen Rassismus.

Trump kommentierte das Geschehen per Kurznachrichtendienst Twitter: „Wunderschönes Wetter überall in unserem großartigen Land, ein perfekter Tag zum Demonstrieren für alle Frauen“, schrieb der US-Präsident. „Geht raus und feiert den noch nie da gewesenen Erfolg und das Entstehen von Reichtum der letzten zwölf Monate.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

In kaputtem Schlauchboot im Meer zurückgelassen - Schwere Vorwürfe gegen libysche Küstenwache
Spanische Flüchtlingsretter haben vor der libyschen Küste eine tote Frau und ein totes Kleinkind in einem kaputten Schlauchboot gefunden.
In kaputtem Schlauchboot im Meer zurückgelassen - Schwere Vorwürfe gegen libysche Küstenwache
Heimliche Botschaften: So raffiniert setzte die Queen Seitenhiebe gegen Trump
Die Queen ist zu politischer Neutralität verpflichtet. Dennoch findet sie immer wieder Mittel und Wege um ihre Meinung kundzutun. So auch bei ihrem Treffen mit Donald …
Heimliche Botschaften: So raffiniert setzte die Queen Seitenhiebe gegen Trump
Seehofer sieht sich als Opfer einer Kampagne - „geht gegen mich und meine Partei“ 
Im Asylstreit übt Kardinal Marx Kritik an Markus Söder und Horst Seehofer. Der Innenminister sieht sich als Opfer einer Kampagne. Alle Neuigkeiten im News-Ticker.
Seehofer sieht sich als Opfer einer Kampagne - „geht gegen mich und meine Partei“ 
Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU
Nach der Asyldebatte und dem internen Hickhack erhält die CSU ein verheerendes Zwischenzeugnis. Nur noch 38 Prozent in Bayerns wichtigster Umfrage – Markus Söder …
Schlechtester Wert seit 20 Jahren: Umfrage-Schock für die CSU

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.