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Das BKA-Handout zeigt die mutmaßliche Rechtsextremistin Beate Zschäpe.

Zeitung berichtet

Zschäpe macht vor Prozess nicht Station in Gera

Erfurt - Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe wird angeblich entgegen bisheriger Planungen nicht für kurze Zeit nach Gera verlegt.

Wie die „Thüringer Zeitung“ (Mittwoch) berichtete, soll Zschäpe direkt von Köln zum Prozess nach München gebracht werden. Das Blatt beruft sich „auf mehrere übereinstimmende Informationen aus Justizkreisen“. Die Vorbereitungen in dem ostthüringischen Gefängnis für eine kurzfristige Aufnahme der Angeklagten seien wieder gestoppt werden.

Sowohl die Verteidiger Zschäpes als auch die Generalbundesanwaltschaft wollten der Zeitung keinen Kommentar abgeben. Zschäpe sollte eine Art Zwischenhalt in Gera einlegen, um dort ihre 89-jährige Großmutter zu treffen, die seit ihrer Kindheit ihre engste Bezugsperson ist.

Wann Zschäpe nach München verlegt wird, ist weiter unklar. Ihr Mitangeklagter Ralf Wohlleben sitzt bereits seit Monaten im Gefängnis Stadelheim ein. Der Prozess gegen ihn, Zschäpe und drei weitere Mitangeklagte soll am 17. April beginnen.

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dpa

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