+
Gerhard Schröder Anfang Juli im Gespräch mit Journalisten. Foto: Holger Hollemann

Zeitung: NSA spähte Schröder auch als Ex-Kanzler noch aus

Berlin (dpa) - Der US-Geheimdienst NSA soll Gerhard Schröder (SPD) auch nach Ende seiner Kanzlerschaft ausspioniert haben.

Anlass seien Schröders Wechsel in den Aufsichtsrat des vom russischen Gazprom-Konzern dominierten Gas-Pipeline-Konsortiums Nord Stream und seine Freundschaft zu Präsident Wladimir Putin gewesen sein, berichtete die "Bild am Sonntag" ohne Verweis auf ihre Quellen.

Nach Informationen der Enthüllungs-Plattform Wikileaks soll der US-Geheimdienst NSA über Jahrzehnte hinweg das Kanzleramt ausgespäht haben. Demnach waren neben der Regierung von Angela Merkel (CDU) auch die Regierungen ihrer Vorgänger Gerhard Schröder und Helmut Kohl (CDU) betroffen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutscher Botschafter besucht Yücel und Steudtner in türkischer Haft
Der deutsche Botschafter in der Türkei hat am Dienstag die beiden dort inhaftierten Deutschen, Peter Steudtner und Deniz Yücel, im Gefängnis besucht. Lesen Sie, was …
Deutscher Botschafter besucht Yücel und Steudtner in türkischer Haft
Petry: Bin für unsere Spitzenkandidaten immer zu sprechen
Berlin (dpa) - AfD-Chefin Frauke Petry hat der Behauptung widersprochen, sie schotte sich von den Spitzenkandidaten ihrer Partei ab. "Ich bin für Alice Weidel und …
Petry: Bin für unsere Spitzenkandidaten immer zu sprechen
Experte im Interview: Kann man Gefährder wirklich deradikalisieren?
Der Pädagoge und Politologe Thomas Mücke versucht, Islamisten zu deradikalisieren. Er fürchtet, dass eine Abschiebung das Problem nicht löst. Ein Interview.
Experte im Interview: Kann man Gefährder wirklich deradikalisieren?
Trump verteidigt Position zu Rassismus
Phoenix (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat bei einer Großkundgebung in Arizona seine Position zu Rassisten und Neonazis in den USA verteidigt. Nach den gewalttätigen …
Trump verteidigt Position zu Rassismus

Kommentare