+
Peer Steinbrück will seine politische Karriere beenden. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Zeitung: Steinbrück zieht sich aus Politik zurück

Berlin (dpa) - Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück will nach einem Zeitungsbericht seine politische Karriere beenden. Der 68-Jährige werde bei der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2017 nicht mehr kandidieren, berichtete die "Bild"-Zeitung.

Steinbrück habe dies in kleinem Kreis mit seinem Alter begründet. In seinem Bundestagsbüro hieß es am Freitag dazu lediglich, der Ex-Minister werde sich dazu nicht äußern.

Steinbrück sitzt seit 2009 im Bundestag. Zuvor war er Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen und Bundesfinanzminister. Als SPD-Kanzlerkandidat bei der Bundestagswahl 2013 holte er gegen die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) 25,7 Prozent.

Homepage Peer Steinbrück

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Abgeordnete wollen Aufklärung im Fall Amri
Berlin (dpa) - Vier Wochen nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt geht die parlamentarische Aufarbeitung der Bluttat weiter. Bundesinnenminister …
Abgeordnete wollen Aufklärung im Fall Amri
Höcke löst mit Kritik an Holocaust-Gedenken Empörung aus
Björn Höcke ist für gezielte Provokationen bekannt. Schon oft hat sich der Thüringer AfD-Chef mit rechten Sprüchen hervorgetan. Mit einer Rede in Dresden testet er …
Höcke löst mit Kritik an Holocaust-Gedenken Empörung aus
Kommentar: Die neue Macht der Politik
Versucht da jemand, ein Erfolgsmodell zu kopieren? Österreichs Bundeskanzler Christian Kern schlägt wegen einer üppig inszenierten Grundsatzrede Misstrauen entgegen. …
Kommentar: Die neue Macht der Politik
Kommentar zu Mays Brexit-Plan: Flucht nach vorne
Letztendlich hatte Theresa May wahrscheinlich gar keine andere Wahl, als die Flucht nach vorne anzutreten. Merkur-Redakteur Alexander kommentiert die rede der …
Kommentar zu Mays Brexit-Plan: Flucht nach vorne

Kommentare