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Im dritten Monat 2018 werden gravierende Änderungen umgesetzt. Dies betrifft auch Raucher und Käufer von Neuwagen.

Fünf gravierende Neuerungen

Zigaretten, Streaming, Autos: Das ändert sich ab März 2018

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Für deutsche Verbraucher ändert sich im März einiges. Was Raucher, Autofahrer und Nutzer von Streaming-Diensten unbedingt wissen sollten.

München - Im Verlauf des Monats März 2018 treten deutschlandweit je nach betroffener Klientel gewichtige Neuerungen in Kraft. Einige davon entstammen der Gesetzgebung, andere haben Industrie/Wirtschaft beschlossen. Hier nehmen wir anstehende Maßnahmen in fünf wichtigen Bereichen unter die Lupe: Was wird sich konkret ändern? 

  • Zigaretten Für Raucher wird es in Deutschland bald noch ein Stückchen ungemütlicher: Tabakriese Philip Morris kündigte vor einigen Wochen an, dass ab dem 1. März die Preise für die Glimmstengel leicht anziehen werden. Dies wird bei der Marke Marlboro nicht etwa anhand einer Preiserhöhung vollzogen: Stattdessen befinden sich in einem Päckchen künftig lediglich 22 statt 23 Zigaretten. Bei den Marken L&M sowie Chesterfield würden ebenfalls die Packungen teurer oder die Anzahl der Zigaretten reduziert. Philip Morris ist laut Deutschem Zigarettenverband die Nummer eins in Deutschland mit annähernd 37 Prozent Marktanteil.
  • Notrufsystem eCall Ab 31. März 2018 müssen sämtliche fabrikneuen Fahrzeuge mit dem Notrufsystem „eCall“ ausgerüstet sein. Das elektronische Sicherheitsfeature besteht aus GPS-Empfänger in Verbindung mit einer mobilen Funkeinheit. Die Einrichtung funktioniert folgendermaßen: Bei einem Unfall wird per Knopfdruck umgehend die Nummer 112 getätigt und der Rettungsdienst alarmiert. Sollte der Notruf nach einem schweren Unglück nicht selbst abgesetzt werden, leiten verbaute Crash-Sensoren die für Rettungskräfte wichtigen Informationen weiter, wie Standort des Autos und Art des Treibstoffes.

    Gesetzesänderung März 2018: Geoblocking künftig EU-weit untersagt

  • EU-weites Geoblocking Eine wichtige Nachricht für Serien-, Film- und auch Fußballfans stellt folgende dar: Die Ländersperre von Anbietern, welche die Nutzung von Streamingdiensten fernab der deutschen Grenze verhindern, gehört bald der Vergangenheit an. Dies betrifft zumindest sämtliche Regionen innerhalb der EU. Ab 20. März 2018 müssen Anbieter wie Sky europaweit das Konsumieren erlauben - eine Fehlermeldung oder die Frage, wie man das Geoblocking umgehen kann, sind damit hinfällig. „Was bezahlt ist, das muss auch geguckt werden dürfen“, hatte der Abgeordnete Tiemo Wölken vom Europaparlament über das Urteil gesagt. Die Gefahr eines Missbrauchs (Bsp. Anmeldung im Nachbarland für billigeren Tarif) wird umgangen, indem die Nutzung nur für einen begrenzten Zeitraum möglich ist.
  • Urheberrechte Im Bereich Forschung und Bildung werden mögliche Urheberrechtsverletzungen gelockert. Künftig ist es Universitäten und Wissenschaftlern leichter möglich, urheberrechtlich geschützte Werke beispielsweise in einen elektronischen Semesterapparat einzustellen. In der Vergangenheit gab es zuweilen auch Schwierigkeiten, längere Texte oder Kopien von wissenschaftlichen Artikeln anhand einer Software zu analysieren.
  • Nachnahme-Gebühr Ab März 2018 wird es im Vergleich zu früher lediglich eine Gebühr im Falle einer Nachnahmesendung geben. Diese Vereinheitlichung erfolgt durch die DHL, die Bundesnetzagentur hatte dazu ihre Einwilligung erteilt. Zusammengelegt werden damit die vormals einzelnen Beträge Nachnahme- sowie Übermittlungsentgelt. Der Händler muss nun eine komplette Gebühr vorab bezahlen - wieviel er dann vom Kunden verlangt, hängt weiter von seinem Ermessen ab

Lesen Sie auch: Mehr Netto, höhere Renten, steigender Mindestlohn - Das ändert sich alles ab 2019

  • PF

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