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Der AfD-Politiker Jan-Ulrich Weiß im Gerichtssaal.

Prozessauftakt in Brandenburg

Zigarettenschmuggel in Millionenhöhe: Mitangeklagter beschuldigt AfD-Politiker

Der AfD-Landtagsabgeordnete Jan-Ulrich Weiß wurde zum Prozessauftakt wegen Zigarettenschmuggel von einem Mitangeklagten schwer belastet

Neuruppin - Zum Prozessauftakt wegen Zigarettenschmuggels im großen Stil gegen den Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Jan-Ulrich Weiß hat ein Mitangeklagter ein Geständnis abgelegt. Er erklärte über seine Anwältin am Montag im Landgericht Neuruppin, er habe gemeinsam mit Weiß Anfang 2013 zwei Schmuggelfahrten mit unversteuerten Zigaretten aus den Niederlanden nach Großbritannien organisiert. Zuvor hatte die Strafkammer dem 37-jährigen Mitangeklagten eine Bewährungsstrafe von maximal zwei Jahren in Aussicht gestellt, falls er ein umfassendes Geständnis ablege.

Es drohen bis zu zehn Jahre Haft

Weiß wird vorgeworfen, mit dem geständigen Mitangeklagten Anfang 2013 zwei Lastwagen-Ladungen mit rund 5,8 Millionen unversteuerten Zigaretten aus den Niederlanden über Belgien nach Großbritannien gebracht zu haben. Den Niederlanden soll dadurch rund eine Million Euro an Steuern entgangen sein. Bei besonders schweren Fällen von Steuerhinterziehung drohen sechs Monate bis zehn Jahre Haft. Weiß kündigte an, er wolle sich vor Gericht ebenfalls zu den Vorwürfen äußern.

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