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Zoff in Pauli-Partei

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In Gabriele Paulis Partei ist Streit ausgebrochen. © dpa

München - In der von der früheren CSU -Politikerin Gabriele Pauli gegründeten Freien Union ist ein Streit um die geplanten Neuwahlen des Parteivorstandes ausgebrochen.

“Wir gehen da nicht so konform“, sagte Parteichefin Pauli am Samstag der Deutschen Presse- Agentur dpa in München mit Blick auf ihre beiden Stellvertreter Michael Meier und Sabrina Olsson. Weil in den letzten Wochen viele neue Landesverbände gegründet wurden, sei der derzeitige Vorstand mit fast ausschließlich bayerischen Mitgliedern nicht mehr repräsentativ. Am 9. August solle das Gremium deshalb neu gewählt werden.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Focus“ haben Paulis Stellvertreter für kommenden Dienstag zu einer außerordentlichen Vorstandssitzung im Landkreis München eingeladen. Bei dem Treffen wollten mehrere Vorstandsmitglieder zurücktreten, schreibt die Zeitung. Andere Vertreter der Partei beklagten, dass Korruption und Erpressung in der Pauli-Partei an der Tagesordnung seien.

“Es ist ein großer Unmut da, gerade bei den Stellvertretern. Denn die wollten ihre Position genießen, und jetzt ist es schon wieder vorbei“, sagte Pauli. “Wir haben heute fünfmal so viele Mitglieder wie bei der Wahl des Vorstandes.“ Es sei undemokratisch, nicht neu zu wählen. “Eine Partei nur aus Bayern - mit der in den Bundestagswahlkampf zu gehen - das funktioniert nicht.“

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