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Deutsche Soldaten bleiben das elfte Jahr in Folge im Kosovo.

Bundeswehr bleibt im Kosovo

Berlin - Deutsche Soldaten bleiben das elfte Jahr in Folge im Kosovo. Sie sichern dort als Teil der KFOR-Schutztruppe die Friedensregelung für das Kosovo.

Die Bundeswehr bleibt das elfte Jahr in Folge im Kosovo. Das beschloss der Bundestag am Donnerstag mit großer Mehrheit. Zugleich senkten die Abgeordneten die Obergrenze von 8500 auf 3500 deutsche Soldaten für die NATO-geführte KFOR-Schutztruppe.

Die Linke forderte den Abzug der Bundeswehr aus dem Balkanland. Deutschland hat derzeit rund 2300 Soldaten im Einsatz und ist größter Truppensteller der KFOR, die 16.000 Soldaten aus 38 Ländern umfasst. 2008 waren im Durchschnitt 2900 Bundeswehrangehörige im Kosovo. Erstmalig hatte der Bundestag dem Einsatz am 11. Juni 1999 zugestimmt.

Der Einsatz dient der militärischen Absicherung der Friedensregelung für das Kosovo auf der Grundlage der Resolution 1244 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Nach Einschätzung der Mehrheit der Abgeordneten hat sich die Lage im Kosovo stabilisiert. Ein Abzug wäre aber noch zu früh. Die Verlängerung der Bundeswehr- Präsenz um zwölf Monate kostet rund 156 Millionen Euro.

dpa

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