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Rechtsextremistische Kameradschaft in Mecklenburg Vorpommern verboten

Rechtsextremistische Kameradschaft in MeckPom verboten

Schwerin - Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat die rechtsextremistische Kameradschaft „Mecklenburgische Aktionsfront“ verboten.

Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat am Donnerstag eine rechtsextremistische Kameradschaft verboten. Gleichzeitig fanden Hausdurchsuchungen bei führenden Vertretern der sogenannten Mecklenburgischen Aktionsfront (M.A.F.) statt, um das Vereinsvermögen einzuziehen, wie das Ministerium weiter mitteilte.

Zu der Kameradschaft gehören den Angaben zufolge 10 bis 15 Rechtsradikale. Innenminister Lorenz Caffier sagte zu der Kameradschaft: “Die M.A.F. verherrlicht den Nationalsozialismus, sie äußert sich antisemitisch und rassistisch“. Daher handele sie verfassungswidrig.

Die Aktionsfront ist den Erkenntnissen zufolge eine seit Jahren aktive neonazistische Kameradschaft im Raum Neustrelitz/Neubrandenburg. Sie hat laut Caffier regelmäßig mit provokanten Aktionen ihre Nähe zum Nationalsozialismus demonstriert und ist wesentlich mit den rechtsextremistischen Strukturen im Land vernetzt.

AP

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