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Projektion auf die Zugspitze: „Heimat braucht Klimaschutz“

Lichtprojektion am Montag

Greenpeace beleuchtet die Zugspitze: Protest gegen das „Versagen“ der Bundesregierung

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Mit einer spektakulären Protestaktion fordert die Umweltschutzorganisation Greenpeace von der Bundesregierung ein schnelleres Handeln beim Klimaschutz.

Garmisch-Partenkirchen - In den frühen Morgenstunden des Montags haben Greenpeace-Aktivisten mit einer Lichtprojektion auf die Zugspitze für mehr Klimaschutz und einen schnellen Kohle-Ausstieg protestiert. Die strahlende Botschaft in Richtung des höchsten Bergs Deutschlands lautete: „Heimat braucht Klimaschutz“. Die Fraktionsspitzen von Union und SPD wollen am Montag bei einem „Gipfeltreffen“ auf der Zugspitze tagen. 

Die Umweltschutzorganisation wirft der Bundesregierung ein „Versagen“ beim Klimaschutz vor. Seit zwölf Jahren würden die CO2-Emissionen in Deutschland stagnieren. „Damit das Klimaziel 2020 eingehalten werden kann, müssen in den kommenden zwei Jahren 155 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die schmutzigsten Kohlekraftwerke können dafür sofort abgeschaltet werden – die Versorgung mit Strom wäre dennoch sicher. Selbst in der CSU gibt es inzwischen diese Position“, sagt Christoph von Lieven, Sprecher von Greenpeace. Er verweist darauf, dass im Ökostrom-Sektor mit 330.000 Beschäftigten weitaus mehr Menschen arbeiten als im Braun- und Steinkohlesektor, der rund 20.000 Arbeitsplätze in Deutschland hat.

Nicht die erste Lichtprojektion auf der Zugspitze

Bereits mehrfach gab es Greenpeace-Aktionen auf der Zugspitze. So prangte 2011 neben dem goldenen Gipfelkreuz ein Transparent mit der Aufschrift „Deutschland ist erneuerbar“ (merkur.de* berichtete) und 2015 projizierten die Aktivisten zum G7-Gipfel eine Forderung auf das Zugspitzmasiv. Sie lautete „G7: 100 Prozent Erneuerbare!“ (Foto der Aktion auf merkur.de). Schon im Dezember 2007 wurde der Schriftzug „Klimaopfer?“ an die Zugspitze projiziert. Anlass war damals die Weltklimakonferenz in Bali und die schwindenden Gletscher in Europa.  

Lesen Sie auch: Darum schwammen 100 Jugendliche am Sonntag zum Bundestag

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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