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Auftritt in Mödlareuth: AfD-Politiker Björn Höcke hält die Bundesrepublik für „einen demokratisch verfassten Gesinnungsstaat“.

Auftritt bei Veranstaltung seiner Partei

Zum Tag der Deutschen Einheit: AfD-Mann Höcke fällt vernichtendes BRD-Urteil

Zum Tag der Deutschen Einheit hat die AfD in das ehemals geteilte Dorf Mödlareuth geladen. Dort trat auch Björn Höcke auf und gab seine Sicht der Dinge zum Besten.

Mödlareuth - Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke hat Deutschland als „demokratisch verfassten Gesinnungsstaat“ bezeichnet. Eine „neue DDR“ sei die Bundesrepublik im Jahr 2019 allerdings noch nicht, sagte Höcke, Wortführer des rechtsnationalen „Flügels“ der AfD, am Donnerstag bei einer Kundgebung zum Tag der Deutschen Einheit in Mödlareuth, dem ehemals geteilten Dorf an der bayerisch-thüringischen Grenze.

Björn Höcke: „Möchte BRD als demokratisch verfassten Gesinnungsstaat bezeichnen“

„Trotz der eingeleiteten Bargeldabschaffung (...), trotz der herrschenden politischen Korrektheit, trotz der teilweise politischen Justiz, trotz der Internetzensur, trotz eines missbrauchten Inlandsgeheimdienstes, trotz halbstaatlichem Antifa-Terror ist die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2019 noch keine neue DDR, die ein reiner Totalitarismus war“, sagte Höcke, der auch Spitzenkandidat der AfD bei der Thüringer Landtagswahl Ende Oktober ist. „Ich möchte sie als einen demokratisch verfassten Gesinnungsstaat bezeichnen.“

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Höcke ist Gründer des „Flügels“, der ebenso wie die AfD-Jugend Junge Alternative (JA) vom Bundesamt für Verfassungsschutz als „Verdachtsfall“ im Bereich des Rechtsextremismus eingestuft wird.

Zuletzt entschied ein Gericht sogar, dass Höcke als „Faschist“ bezeichnet werden darf. Bei der anstehenden Thüringen-Wahl scheint die AfD jüngsten Umfragen zufolge zur zweitstärksten Kraft aufzusteigen. 

Frau, Familie, Heimat - wir stellen den AfD-Spitzenkandidat für Thüringen vor. Kurz vor der Wahl knöpft sich ZDF-Journalistin Dunja Hayali einen AfD-Politiker wegen der Verbreitung eines geschmacklosen Witzes vor.

AfD-Spitzenkandidat Björn Höcke hat ein bereits fest geplantes Interview mit der „Thüringer Allgemeinen“ abgesagt. Die Zeitung druckte daraufhin eine teilweise weiße Seite.

dpa

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