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Der Anstieg der Schülerzahlen hat mehrere Ursachen.

Geburtenplus und Zuwanderung

Zuwachs überrascht Ministerium: 5000 Grundschüler mehr in Bayern

München - Nach Jahren schrumpfender Schülerzahlen gibt es Anzeichen, dass sich der Trend verlangsamt. In Bayern wird im zweiten Jahr in Folge mit einem deutlichen Zuwachs bei den Grundschülern gerechnet, bestätigte das Kultusministerium.

Im kommenden Schuljahr 2015/16 gibt es demnach rund 425 000 Grundschüler, 5000 mehr als derzeit.

Ein Sprecher von Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) nannte drei Ursachen für den Anstieg, der von den Statistikern des Hauses nicht prognostiziert worden war: steigende Geburtenzahlen in Bayern, die nun auch in den Schulen bemerkbar sind; Zuwanderung aus anderen Bundesländern sowie Flüchtlingskinder, die nun eingeschult werden. Auch bei der Kabinettsklausur am Tegernsee dürfte speziell der Schulbesuch der Flüchtlinge ein Thema werden.

Schon im derzeitigen Schuljahr 2014/15 war die Schülerzahl angestiegen – um 3000 gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtschülerzahl in Bayern sinkt aber weiter. Erwartet wird ein Rückgang um 10 000 – auf dann 1,28 Millionen. 

dw

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