+
Will über die Bedingungen des Rettungspaketes der EU noch einmal verhanden: Zyperns Präsident  Nikos Antasiades.

Zyperns Präsident will Rettungspaket nachverhandeln

Nikosia - Zyperns will die Bedingungen des EU-Rettungspakets nachverhandeln. Es geht um die verlangte Abgabe, die von Sparern erhoben werden soll.

Man werde versuchen, die umstrittene Abgabe auf Bankeinlagen zugunsten von Kleinsparern zu verändern, erklärte Präsident Nikos Anastasiades am Sonntagabend. Zuvor hatte sich gegen die Abgabe in Zypern heftiger Widerstand abgezeichnet. Das Parlament in Nikosia hatte seine Abstimmung über das EU-Rettungspaket von Sonntag auf Montag verschoben.

Die Hilfe hatten die EU-Finanzminister am Freitag nach zähen Verhandlungen vereinbart. Zypern soll zehn Milliarden Euro erhalten. Im Gegenzug versprach die Regierung des Inselstaats die Erhebung einer einmaligen Abgabe auf alle Bankeinlagen: Sie soll bei Einlagen bis 100 000 Euro 6,75 Prozent betragen, bei Beträgen darüber 9,9 Prozent. Damit sollen 5,8 Milliarden Euro zusammenkommen.

AP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Guttenberg blickt kritisch nach Deutschland - und nennt Merkels Auftrag
Karl-Theodor zu Guttenberg sieht von außen zu, wie die großen Parteien Deutschlands versuchen, eine neue Koalition zu bilden. Der einstige Hoffnungsträger der Union …
Guttenberg blickt kritisch nach Deutschland - und nennt Merkels Auftrag
Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung
Die türkische Führung will den Ausnahmezustand zum sechsten Mal verlängern. Eine Zustimmung des Parlaments gilt als sicher. Menschenrechtler kritisieren die Maßnahme …
Ausnahmezustand in der Türkei vor sechster Verlängerung
Facebook prüft möglichen russischen Einfluss auf Brexit-Entscheidung
Facebook wird nach Druck aus der britischen Politik ausführlich prüfen, ob es beim Online-Netzwerk russische Kampagnen vor der Brexit-Entscheidung im Sommer 2016 gab.
Facebook prüft möglichen russischen Einfluss auf Brexit-Entscheidung
Merkel will Kurz-Regierung an ihren Taten messen
Politisch liegen beide weit auseinander. Der Antrittsbesuch von Kanzler Kurz bei Kanzlerin Merkel verläuft trotzdem eher kooperativ als konfrontativ.
Merkel will Kurz-Regierung an ihren Taten messen

Kommentare