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Über einen GPS-Tracker lässt sich das Auto ganz bequem orten.

Wissen, wo das Auto ist

Standortbestimmung per Satellit: GPS-Tracker im Test

Pro Tag wechseln in Deutschland etwa 40 Fahrzeuge ihren Besitzer – illegal. Wer von solch einem ungewollten Besitzerwechsel betroffen ist, der hat meist nur den Wunsch den Aufenthaltsort des Diebesguts zu erfahren. GPS-Tracker beantworten diese Frage zuverlässig.

Aus technischer Sicht ist ein GPS-Tracker nichts anderes als ein Sender. Das integrierte GPS-Modul dient zur Ermittlung des Standorts per Satellit. Damit der Tracker seinen aktuellen Standort auch mitteilen kann, braucht er eine SIM-Karte. Damit stellt er eine Verbindung ins Mobilfunknetz her und sendet so seine Koordinaten. Über ausufernde Telefonrechnungen braucht man sich übrigens keine Sorgen machen, das Datenaufkommen ist extrem gering.

Ihren Strom bekommen GPS-Tracker in der Regel entweder über das Bordnetz des Fahrzeugs, oder über den integrierten Akku. Der sollte über eine Kapazität von mindestens 5.000 Milliamperestunden verfügen, damit er selbst nach mehreren Wochen noch funktioniert. Auch Modelle, die bei der Stromversorgung eigentlich auf das Bordnetz setzen, sollten einen kleinen Notfall-Akku verbaut haben, der den Tracker zumindest noch für einige Stunden am laufen hält.

Viele Modelle sind auch mit einem Bewegungsalarm ausgerüstet, damit erhält man sofort eine Nachricht, wenn sich jemand am Fahrzeug zu schaffen macht. Damit der GPS-Tracker beim Fahrzeugdieb nicht sofort entdeckt wird, sollte man ein besseres Versteck als das obligatorische Handschuhfach wählen. Der Radkasten eignet sich hier beispielsweise als gutes Versteck.

Im Test von AllesBeste kam es nicht nur darauf an, wie genau die GPS-Tracker ihren aktuellen Standort funkten, sondern auch, wie komfortabel sie sich einbauen und bedienen lassen.

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GPS-Tracker im Test

Das Testportal AllesBeste hat 12 GPS-Tracker getestet. Der Beste für die meisten ist der PAJ Professional Finder 3.0. Der Tracker im kompakten Metallgehäuse bezieht seinen Strom direkt von der Autobatterie oder vom Fahrzeugstrom. Im Notfall steht aber auch ein kleiner Akku mit 350 Milliamperestunden bereit. Das Tracken klappt gänzlich ohne Probleme und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem GPS-Tracker sehr fair.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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