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Mit einem Kindersitz fahren Kinder sicher und geschützt im Auto mit.

Schutz und Geborgenheit im Auto

Sicher und bequem: Kindersitze im Test

Wenn es um die Sicherheit des eigenen Kindes geht, wollen Eltern nur das Beste. Das gilt auch bei Auto-Kindersitzen. Das komplexe Thema, das große Angebot, der Einbau sowie die Frage, ob das Kind vorwärts oder rückwärtsgerichtet transportiert wird, stellt manche Eltern vor eine Herausforderung.

Säuglinge können bis zu einem Alter von sechs bis neun Monaten noch nicht selbstständig sitzen. Sie werden in sogenannten Babyschalen liegend transportiert. In der Gewichtsklassennormgruppierung tragen sie die Bezeichnung “0”. Allerdings gibt es auch mitwachsende Kindersitze, die ab der Geburt bis etwa vier Jahre genutzt werden können. Sie tragen die Bezeichnung “0+” oder “0-1”. Allerdings sind diese Sitze nicht so sicher, wie eine echte Babyschale.

Es gibt die klare Empfehlung, Kinder so lange wie möglich entgegen der Fahrtrichtung zu transportieren. Sitze die entgegen der Fahrtrichtung eingebaut werden, werden Reboarder genannt und können bis zu einem Alter von vier Jahren im Auto rückwärts fahren.

Eine Alternative zum Reboarder ist ein Kindersitz mit einem Fangkissen. Gesichert wird das Kind in diesem Fall nicht mit einem klassischen 5-Punkt-Gurt, sondern wird mit einem Fangkörper in der Sitzschale fixiert. Der Fangkörper wird dabei mit dem Sicherheitsgurt des Fahrzeugs befestigt. Der empfindliche Nacken- und Kopfbereich wird bei einem Aufprall besser geschützt, da er im Falle eines Aufpralls wie ein Airbag den Kopf besser zurückhält.

Die Kindersitze sind in die i-Size-Norm eingeteilt. Statt einer Gewichtsklasse sind die Sitze nach Größen (beispielsweise 40 bis 100 Zentimeter) unterteilt. Der Hersteller kann dabei frei angeben, für welche Größen der Sitz zugelassen ist. Allerdings müssen Kinder bis 15 Monate entgegen der Fahrtrichtung sitzen. Da die i-Size-Norm erst seit September 2017 in Kraft ist, können Eltern auch weiterhin Sitze ohne i-Size kaufen. Derzeit existieren beide Normen nebeneinander. Ein Verbot der anderen Sitze existiert zur Zeit nicht.

Das Isofix-System ist standardisiert und weltweit im Einsatz. Zwei am Kindersitz befindliche Metallstangen werden in vorgesehene Halterungen in der Rückbank des Autos geschoben und halten den Kindersitz sicher in Position. Sollte das Fahrzeug über keine derartigen Halterungen verfügen, wird der Kindersitz mit dem Sicherheitsgurt befestigt. Das Testportal AllesBeste empfiehlt vor dem Kauf zu prüfen, ob der favorisierte Sitz für das eigene Auto zugelassen ist oder den Kindersitz vorab auszuprobieren, um sich mit dem passenden Modell vertraut zu machen.

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Kindersitze im Test

Das Testportal AllesBeste hat siebzehn Kindersitze getestet. Der beste für die meisten ist der Cybex Gold Pallas M Fix. Er besitzt eine sehr gute Verarbeitung und hinterlässt einen robusten Eindruck. Außerdem ist er für die Altersgruppen 1, 2 und 3 zugelassen und lässt sich so lange verwenden.

Eine gute Alternative ist der Joie i-Spin Safe R. Der Reboarder ist ab der Geburt bis vier Jahre nutzbar. Er überzeugt mit einer tollen Verarbeitung, Komfort und sehr guter Sicherheit dank Isofix-Verankerungen und einem mit einer Knautschzone versehenen Stützbein.

Mehr Informationen sowie weitere Empfehlungen lesen Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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