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Lockenstäbe sind in verschiedensten Varianten erhältlich.

Für eine schöne Lockenpracht

Goldlöckchen: Lockenstäbe im Test

Die wenigsten Europäer haben Naturlocken - nur rund 15 Prozent. Für eine schöne Lockenpracht muss also zum Lockenstab gegriffen werden. Auf dem Markt gibt es ein riesiges Angebot verschiedenster Modelle mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Worauf ist zu achten?

Nicht jeder Lockenstab kann jede Art von Locke drehen. Der einfachste Stab ist der in gerader oder konischer Form: Hier wird die Haarsträhne um ein Metallstück gewickelt, das dann erhitzt wird. Eine andere Variante ist der Klemm-Lockenstab: Hier kann durch den Klemmbügel die Strähne nicht vom Heizstab wegrutschen.

Zudem gibt es auch Lockenstäbe mit integriertem Motor: Hier wird die Haarspitze festgeklemmt, das Haar wird dann automatisch eingezogen und aufgewärmt. Diese Modell sind auch teilweise mit einem Steamer ausgestattet, der dem Haar Feuchtigkeitsschutz, Geschmeidigkeit und Glanz verleihen soll.

Der Lockenstab sollte nicht zu heiß eingestellt sein, für die meisten Haartypen reichen 180 Grad völlig aus. Bei dünnem Haar oder Extensions sollte man aber lieber mit maximal 170 Grad stylen. Dickes oder krauses Haar verträgt dagegen hohe Temperaturen bis zu 220 Grad problemlos.

Vor der Anwendung sollte das Haar gut durchgekämmt und mit einem Hitzeschutz besprüht werden. Zudem sorgt Schaumfestiger speziell für Locken für längeren Halt. Diesen sollte man direkt nach der Wäsche einkneten und das Haar dann am Tag danach stylen. Nach dem Styling sollte man das Haar nicht zu stark auskämmen, da sonst die Locken direkt ausgekämmt werden.

Woran erkennt man einen guten Lockenstab?

Es sollte die Möglichkeit geben, die Hitze gezielt einzustellen. Zudem sollte der Stab über eine gut sichtbare Temperaturanzeige, sowie über eine Kontrollleuchte verfügen, die anzeigt, wann die gewünschte Temperatur erreicht ist. Je schneller ein Lockenstab aufgeheizt ist, desto besser. Moderne Lockenstäbe benötigen meist weniger als drei Minuten.

Zudem lohnt es sich, einen Lockenstab mit Keramik- oder Teflonbeschichtung zu erstehen, denn die schützt das Haar vor Hitze und verhindert durch bessere Gleitfähigkeit ein Verheddern der Haare.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherheit: Mittlerweile verfügen viele Modelle über eine automatische Abschaltung nach einer halben Stunde. So kann nichts passieren, sollte man einmal vergessen haben den Lockenstab auszuschalten. Zusätzlich ist es gut wenn der Lockenstab einen soliden Ständer oder eine hitzeisolierte Kunststoffmatte mitbringt, sodass man das Gerät beim Styling aus der Hand legen kann.

Lockenstäbe im Test

Das Testportal AllesBeste hat 20 Lockenstäbe getestet. Am meisten konnte dabei der Satin Hair 7 CU710 von Braun überzeugen. Der Klemmen-Lockenstab bietet eine hochwertige Keramikbeschichtung und ist sehr einfach zu bedienen. Die Locken halten lange und wirken gepflegt. Die IonTec-Funktion schont zudem die Haare. Außerdem verfügt das Modell über ein übersichtliches LED-Display. Das alles ist zu einem guten Preis zu haben.

Eine weitere Empfehlung ist der Philips Stylecare Prestige Moisture Auto Curler BHB878: Dieser automatische Lockenstab ist hochwertig verarbeitet und stylt die Haare bequem auf Knopfdruck. Der Heizstab befindet sich im Inneren der tulpenförmigen Schale, sodass man sich nicht verbrennen kann. Zudem verhindert ein Sensor, dass das Haar zu heiß wird. Dank der Keratin-Keramikbeschichtung und antistatischen Ionen sieht das Haar gepflegt und geschmeidig aus.

Weitere Informationen und empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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