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Luftbefeuchter schaffen Abhilfe bei trockener Raumluft.

Gegen trockene Winterluft

Befreit durchatmen: Luftbefeuchter im Test

Besonders zur kalten Jahreszeit leiden viele unter trockener Luft in Wohnräumen. Hier schaffen Luftbefeuchter Abhilfe. Die Geräte gibt es in allen Preisklassen und mit verschiedenen Befeuchtungstechniken. Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Es gibt drei Befeuchtungstechniken, die alle bei Luftbefeuchtern zum Einsatz kommen und alle ihre Vor-, aber auch Nachteile haben. Beim Zerstäuben wird das Wasser in hochfrequente Schwingungen versetzt, sodass feinste Wassertröpfchen entstehen, die dann aus dem Gerät heraus geblasen werden. Allerdings wird hier nicht nur die Luft, sondern auch nahe stehende Möbel oder der Boden feucht. Wird zudem sehr kalkhaltiges Wasser verwendet, kann es passieren, dass sich auf den Möbeln ein feiner Kalkfilm bildet. Auch im Wasser enthaltene Keime werden mit dieser Methode an die Luft abgegeben.

Wird Wasser erwärmt, verdampft es. Es gibt auch spezielle Verdampfer als Luftbefeuchter, die relativ günstig zu haben sind. Nachteilig ist hier, dass das Geräusch des kochenden Wassers zu hören ist und sie zudem viel Strom verbrauchen. Möchte man aber nicht viel Geld für das Gerät ausgeben, sind diese Modelle die bessere Wahl als Zerstäuber.

Bei Verdunstungsbefeuchtern kommt die Raumluft in Kontakt mit einer befeuchteten Oberfläche und nimmt von dort die Feuchtigkeit auf. Damit das Gerät möglichst kompakt ist, gibt es zwei Möglichkeiten, auf kleinem Raum viel Feuchtigkeit zu schaffen: Das Wasser kann entweder in einer Art Schwamm oder auf Walzen mit zahlreichen Platten verteilt werden. Durch einen integrierten Ventilator wird die Luftzirkulation gezielt erhöht, sodass sich auch der Grad der Luftbefeuchtung beeinflussen lässt. Allerdings sind diese Geräte meist recht teuer.

Einige Geräte befeuchten die Luft nicht nur, sondern reinigen diese auch von Pollen, Staub und anderen feinen Feststoffen. Dies ist vor allem für Allergiker sinnvoll.

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Luftbefeuchter im Test: Das ist der Favorit der Redaktion

Das Testportal AllesBeste hat mit der Redaktion 30 Luftbefeuchter getestet. Favorit ist der Philips HU4814. Obwohl das Modell nicht das leistungsstärkste im Testfeld ist, bietet es dennoch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier erhält man einen einfach zu bedienenden, haltbaren und eleganten Luftbefeuchter. Man kann das Gerät seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. Für den Einsatz nachts im Schlafzimmer ist es allerdings weniger geeignet.

Eine weitere Empfehlung ist der Beurer LB 55: Dieses günstige Modell zerstäubt nicht, sondern verdampft. Es gibt hier zwar nur zwei Wirkungsstufen, dafür befeuchtet der Beurer zuverlässig und überzeugt mit seinem dezenten Design. Die Handhabung ist sehr einfach und man benötigt keine Filter. Zudem werden 15 Kalkpads mitgeliefert, trotzdem sollte man das Gerät zusätzlich entkalken.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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