Die getesteten Vertikutierer aus dem Update April 2021.
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Vertikutierer entfernen Moos und Filz, sodass der Rasen gesund und gepflegt bleibt.

Wellness für den Rasen

Frühjahrsputz in Grün: Vertikutierer im Test

Im Frühjahr muss die eigene grüne Oase aus ihrem Winterschlaf geweckt und für den Sommer vorbereitet werden. Dazu gehört auch, den Rasen von Mulch und Moos zu befreien, damit er auch im neuen Jahr wieder kräftig und dicht wächst. Genau dafür braucht man einen Vertikutierer.

Beim Vertikutieren ritzt man die Grasnarbe zwei bis drei Zentimeter tief ein. Dabei werden Rasenfilz, Mulch und Moos entfernt und so der Rasen belüftet. Funktionieren kann dieser vertikale Rasenschnitt übrigens nur, weil die Wurzeln von Gräsern tiefer in den Erdboden reichen, als das beispielsweise bei Moosen der Fall ist. Und wofür macht man den ganzen Aufwand? Damit wichtige Nährstoffe, Luft und Wasser wieder tief in den Rasen eindringen können und er so strapazierfähiger und dichter wird.

Beim Kauf eines Vertikutierers spielen deshalb die Arbeitsbreite und die Arbeitstiefe eine wichtige Rolle. Während die Arbeitstiefe beschreibt, wie tief das Gerät beim Arbeiten ins Erdreich eindringen kann, ist mit der Arbeitsbreite der Abstand zwischen den beiden am weitesten voneinander entfernten Messern gemeint. In der Regel beträgt dieser bei einem Vertikutierer etwa 38 Zentimeter, wer keinen großen Garten hat, der fährt jedoch meist schon mit einer Arbeitsbreite von 30 Zentimetern gut.

Ganz allgemein gilt: Die Anschaffung eines maschinellen Vertikutierers lohnt sich erst ab einer Rasenfläche von etwa 1.000 Quadratmetern.

Das Testportal AllesBeste hat sich 23 elektrische und benzinbetriebene Vertikutierer angesehen und dabei nicht nur auf die Handhabung und Leistung der Geräte ein Auge geworfen, sondern auch die gebotene Leistung im Verhältnis zum aufgerufenen Preis gesetzt. Weil Vertikutierer die meiste Zeit des Jahres damit verbringen, im Schuppen oder der Garage zu stehen, wurde auch bewertet, wie gut sich die verschiedenen Modelle zusammenklappen lassen, um Stauraum zu sparen.

Lesen Sie auch: Gewappnet für den Frühling: Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion im Vergleich.

Vertikutierer im Test

Das Testportal AllesBeste hat 23 Modelle unter die Lupe genommen. Testsieger wurde ein Gerät von Stihl, der RL 540. Der Vertikutierer ist mit einem Anschaffungspreis von 600 Euro zwar nicht gerade günstig, er liefert dafür aber ein hervorragendes Ergebnis, mit dem kaum ein Wettbewerber mithalten kann. Zudem ist der Benziner sehr gut in der Handhabung, was wohl auch an seinem kräftigen Motor liegt. Damit hat man beim Vertikutieren stets genug Leistungsreserven in der Hinterhand, um auch über stark vermoste Flächen förmlich hinweg zu gleiten.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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