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Wasserkocher gibt es in verschiedenen Materialien und Preisklassen.

Für heißes Wasser

Kunststoff, Edelstahl oder Glas: Wasserkocher im Test

Ob für Tee, Kaffee oder die 5-Minuten-Terrine - mit einem Wasserkocher ist das Wasser schneller gekocht als auf dem Herd. Somit findet sich auch in jedem zweiten deutschen Haushalt so ein Gerät. Dabei gibt es Wasserkocher in verschiedenen Materialien und Preisklassen.

Wasserkocher sind bereits für unter 20 Euro zu haben. Es gibt Modelle mit Kunststoff-, Edelstahl-, oder Glasgehäuse. Plastik wird beim Kochen nicht ganz so heiß wie Behälter aus Glas oder Edelstahl. Noch ungefährlicher ist aber ein Wasserkocher mit einem Kochgefäß aus Edelstahl, das mit Kunststoff ummantelt ist. Diese werden höchstens lauwarm.

Wasserkocher aus Glas machen optisch viel her, allerdings verschmutzen die Kochgefäße durch Kalkablagerungen recht schnell und sehen dann milchig und wenig ansprechend aus. Daher sollten Glaswasserkocher regelmäßig mit speziellen Entkalkern, Essigessenz oder Zitronensaft gesäubert werden. Dabei wirken Zitronensaft und Essigessenz ebenso gut wie die speziellen Entkalker: Hierfür muss nur ein wenig davon ins Gerät gegeben werden, mit Wasser auffüllen, aufkochen und dann rund eine Stunde stehen lassen. Danach muss der Kocher nur zwei- bis dreimal mit klarem Wasser ausgekocht werden.

Die Reinigung wird durch verdeckte Heizelemente erleichtert, da sie unter dem Boden der Kanne angebracht sind und so nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Bei einigen sehr günstigen Modellen sind auch noch offene Heizspiralen oder freiliegende Stangen im Gerät zu finden. Diese stören definitiv bei der Reinigung des Kochbehälters.

Wasserkocher im Test: Philips, Ecosa und Co.

Das Testportal AllesBeste hat 32 Wasserkocher getestet. Testsieger ist der Philips HD4646/20. Hierbei handelt es sich um einen einfachen Wasserkocher, der zuverlässig, sicher und zügig seine Aufgabe erledigt und zudem auch nicht viel kostet. Extras wie eine Warmhaltefunktion oder eine Temperaturwahl gibt es hier nicht und das Modell besteht vollständig aus Kunststoff.

Eine weitere Empfehlung ist der Ecosa eo-600: Dieser Wasserkocher aus Glas zeigt per Farbverlauf die Ist-Temperatur und somit auch die Temperatursteigerung an. Zudem bietet das Modell eine Temperaturwahl und eine Warmhaltefunktion. Nachteile: Der Glasbehälter wird beim Kochen sehr heiß und verschmutzt zudem schnell durch Kalk.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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