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In der Stadt Rom gibt es zahlreiche verkehrsberuhigte Zonen.

80 Euro Bußgeld 

Autofreie Zonen: Italiens Städte kassieren ab

Die alten historischen Plätz in Italiens Innenstädten sind ein beliebtes Touristen-Ziel. Doch wer mit seinem Auto die City ansteuert, sollte auf Fahrverbotszonen achten. Sonst wird's teuer.

Zahlreiche italienische Innenstädte sind inzwischen für Nichtanlieger gesperrt. Die Fahrverbotszonen (italienisch: Zona a traffico limitato, abgekürzt ZTL) sollen die historischen Stadtzentren vom Verkehr freihalten und dadurch die Luft- und Umweltverschmutzung verringern. Verstöße gegen das Einfahrtverbot werden laut ADAC empfindlich geahndet: Mindestens 80 Euro beträgt das Bußgeld. Dieser Betrag verdoppelt sich, sofern nicht innerhalb von 60 Tagen bezahlt wird.

Ausnahmen gelten vielerorts für Touristen, deren Hotels in der ZTL liegen. Um problemlos die oftmals videoüberwachte ZTL passieren zu können, muss man sein Kennzeichen vorab oder bei der Ankunft registrieren lassen.

Auch behinderte Verkehrsteilnehmer erhalten in vielen Städten, laut ADAC, eine Zufahrtsberechtigung, wenn sie einen Nachweis bei der entsprechenden italienischen Kommune vorlegen. Allerdings sollte man sich die Freischaltung von Hotel oder Kommune bestätigen lassen, um gegen etwaige Bußgeldbescheide Einspruch einlegen zu können.

Wer auf der Suche nach einer Sehenswürdigkeit oder einem Parkplatz versehentlich mehrmals hintereinander in eine ZTL einfährt und von einer Videokamera erfasst wird, hat Pech. Das Bußgeld wird für jede Einfahrt erhoben, warnen die Verkehrsexperten vom ADAC.

Auch ein Mietwagen schützt nicht vor einer Geldbuße: Die Autovermietungen geben die Daten weiter. Zudem wird dann noch eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 50 Euro fällig.

Darum empfiehlt der ADAC auf Schilder mit Durchfahrtsverboten zu achten und im Zweifelsfall für die Fahrt ins Stadtzentrum auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

ml

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