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Die "Aida Mira" im Hafen von Palma de Mallorca - am 23. Dezember soll es nun für Gäste von Südafrika aus losgehen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Nach Problemen

"Aida Mira" soll Weihnachten in Südafrika fahren

Die "Aida Mira" wurde nicht rechtzeitig fertig - eine Enttäuschung für Urlauber. Die erste lange Seereise nach Südafrika findet ohne Passagiere statt. Wie geht es ab Weihnachten weiter?

Rostock (dpa/tmn) - Nach der Absage der ersten beiden Kreuzfahrten der "Aida Mira" will Aida Cruises an den Südafrika-Reisen von Weihnachten an festhalten.

Man freue sich darauf, den Gästen das Schiff zum Start der Premierensaison in Südafrika am 23. Dezember 2019 zu präsentieren, teilte die Reederei auf Anfrage mit.

Aida hatte die Überfahrt von Palma de Mallorca nach Südafrika am Dienstag für die Urlauber abgesagt, weil das Schiff noch nicht fertig ist. Das Schiff fährt nun ohne Gäste ans Kap. Zuvor war schon die viertägige Auftaktfahrt kurz vor dem Auslaufen gestrichen worden, obwohl sich bereits Passagiere an Bord befanden.

Der Umbau eines Schiffes sei technisch hochkomplex, erklärte Aida zu der Frage, ob die Probleme nicht absehbar waren und warum trotzdem Gäste an Bord gelassen wurden. Insbesondere hätten Unwetter die Arbeiten an den Außenbereichen erschwert.

Während der Überfahrt nach Kapstadt werde man die Zeit nutzen, um noch offene Arbeiten fortzusetzen. Alle Gäste erhielten den Reisepreis erstattet und bekämen alternative Reiseangebote.

Die "Aida Mira" ist das 14. Schiff der Aida-Flotte, aber kein Neubau. Sie fuhr vor ihrem Umbau für die Schwestermarke Costa als "Costa neoRiviera". Als "Mira" wird das Schiff künftig von Kapstadt aus rund um Südafrika Kreuzfahrten unternehmen.

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