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Outdoor boomt: Das gilt besonders für Österreich mit seinen Bergen - hier das Zillertal. Foto: Österreich Werbung/ Petra Podpera

"Alles tun können, nichts tun müssen" - Urlaub in Österreich

Hektik, Stress, dauernde Erreichbarkeit: Viele Menschen sind wohl chronisch urlaubsreif. Das Reiseland Österreich will dieser Zielgruppe ganz klassisch Erholung in der Natur bieten. Doch wie sieht zeitgemäße Entspannung im Urlaub überhaupt aus?

Berlin (dpa/tmn) - Österreich ist eines der beliebtesten Reiseländer. Unter den Auslandszielen liegt es in der Gunst der Deutschen gleich hinter Spanien, Türkei und Italien. Und die Reiseveranstalter zählen klare Zuwächse bei den Sommerbuchungen.

Das Land wirbt diese Saison mit Natur, Entspannung und "Digital Detox". Warum? Das erklärt der Deutschland-Chef von Österreich Werbung, Oskar Hinteregger anlässlich der Reisemesse ITB (Publikumstage 12. und 13. März).

Warum sehnen sich viele Menschen wieder in die Natur zurück?

Oskar Hinteregger: Die Welt wird immer schneller, der Alltag ist bestimmt von permanenter Erreichbarkeit. Das verursacht Stress. Im Urlaub sehnen sich die Menschen nach einer Umgebung, in der sie Kraft tanken können. Erholung hat heute eine größere Bedeutung.

Warum soll ich zum Auftanken nach Österreich kommen?

Hinteregger: Ich glaube, unsere Lebensart kommt diesem Bedürfnis entgegen. Und wir haben viel schöne Natur. Beides können wir dem Urlauber zugänglich machen. Er kann die Lebensart und die Natur in einer authentischen Form erleben.

Wollen die Menschen denn wirklich Einfachheit in der Natur oder durchaus auch Komfort und einen hohen Qualitätsstandard?

Hinteregger: Die Menschen sind unterschiedlich. Die einen wollen das Einfache, andere den Luxus - und dann gibt es alles dazwischen. Es geht aber tendenziell darum, nichts tun zu müssen, aber spontan viel tun zu können. Wenn ich eine Hüttenwanderung mit Matratzenlager mache, dann ganz bewusst. Genauso ist die Entscheidung für ein Wellness-Hotel eine ganz bewusste.

Was für Aktivitäten in der Natur sind besonders beliebt?

Hinteregger: Alles, was Outdoor ist, wird im Moment sehr gut nachgefragt. Es wird wieder mehr gewandert, der Bewegung zuliebe. Und man will im alpinen Bereich neue Dinge ausprobieren. Man macht zum Beispiel einen Tag einen Kletterkurs oder setzt sich auf ein Mountainbike. Die meiste Bewegung dreht sich rund ums Fahrrad. Von Slowtrail über Downhill bis zu geführten Mountainbike-Wanderungen.

Wie laufen die Buchungen für den Sommer?

Hinteregger: Wir sehen seit fünf Jahren kontinuierliche Zuwächse bei den deutschen Gästen. Das setzt sich diese Saison fort.

Zur Person: Oskar Hinteregger ist der Deutschland-Chef von Österreich Werbung.

Reisemesse ITB

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