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Tourismus

Am Urlaub wird nicht gespart

Trotz Anschlägen in beliebten Urlaubsregionen wollen viele Bundesbürger nicht aufs Reisen verzichten. Für dieses Jahr haben 59 Prozent feste Pläne, weitere 11 Prozent wollen wahrscheinlich verreisen. 

Das ist das Ergebnis der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die am Mittwoch auf der Reisemesse ITB in Berlin vorgestellt wurde. Nur 12 Prozent wollen demnach sicher nicht verreisen. Anfang 2015 sagten dies 11 Prozent. Der Deutsche Reiseverband (DRV) rechnet mit einer baldigen Erholung des Tourismus in den Ländern, in denen in den vergangenen Wochen Terroranschläge verübt wurden. Das gelte besonders für die Türkei, sagte DRV-Präsident Norbert Fiebig. Seit zwei Wochen gehe es aber wieder aufwärts.

Die Deutschen ließen sich im vergangenen Jahr ihren Urlaub der FUR-Studie zufolge 87 Milliarden Euro kosten. Die Ausgaben stagnierten damit in etwa auf dem Rekordniveau des Vorjahres. Deutschland war auch 2015 das beliebteste Ziel der Bundesbürger. 29 Prozent aller Reisen entfielen auf das eigene Land. Dahinter folgen die beliebten Auslandsdestinationen Spanien (13,1 Prozent), Italien (8,2 Prozent), Türkei (7,3 Prozent) und Österreich (5,3 Prozent). Innerhalb Deutschlands war Bayern das beliebteste Reiseland.

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